Lebensstandard weltweit: Israel auf Rang 22

NEW YORK (inn) – Die Vereinten Nationen (UN) haben am Donnerstag ihre diesjährige Statistik über die Lebensqualität in den verschiedenen Ländern vorgestellt. Dabei liegt Israel, wie bereits 2003, unter 177 Staaten auf Platz 22.

Die Studie bezieht sich unter anderem auf Kriterien wie Pro-Kopf-Einkommen, allgemeiner Bildungsstandard, Gesundheitswesen, Gleichberechtigung für Frauen oder Armut.

Den Spitzenplatz nimmt zum vierten Mal in Folge Norwegen ein, gefolgt von Schweden, Australien, Kanada und den Niederlanden. Laut UN-Auffassung lohnt es sich im Jahr 2004 am meisten, in einem dieser Länder zu leben. Auf Rang sechs bis zehn finden sich Belgien, Island, die USA, Japan und Irland. Ihnen folgen die zehn Staaten Schweiz, Großbritannien, Finnland, Österreich, Luxemburg, Frankreich, Dänemark, Neuseeland, Deutschland (Rang 19) und Spanien.

Im Nahen Osten geht es der Studie zufolge den anderen Ländern deutlich schlechter als Israel. Noch relativ hoch eingestuft sind Bahrain (40), Kuwait (44) und Katar (47). Weitere Staaten aus Nahost und Nordafrika: Libyen (58), Oman (74), Saudi-Arabien (77), der Libanon (80), Jordanien (90), Tunesien (92), Syrien (106), Ägypten (120), Marokko (125) und der Jemen (149). Die Palästinensische Autonomiebehörde, die als Staat eingestuft wird, rangiert auf Platz 102.

Abgeschlossen wird die Liste wie in den vergangenen sieben Jahren durch Sierra Leone. Davor liegen Niger, Burkina Faso, Mali und Burundi.

Nicht aufgenommen wurden in diesem Jahr der Irak und Afghanistan. Hinzu kommen Nordkorea und Liberia – aus diesen Staaten haben die Vereinten Nationen nach eigenen Angaben nicht die erforderlichen Informationen erhalten.

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