Landwirtschaftsminister Ariel drängt auf neue Siedlung

Nach der Räumung des Außenpostens Amona sehen die früheren Bewohner Zusagen der Regierung nicht erfüllt. Jetzt fordert Landwirtschaftsminister Ariel zum schnellen Handeln auf.
Fordert eine schnelle Lösung für die früheren Amona-Bewohner: Landwirtschaftsminister Ariel

Foto: Uri Ariel, Wikipedia

Fordert eine schnelle Lösung für die früheren Amona-Bewohner: Landwirtschaftsminister Ariel

JERUSALEM (inn) – Der Regionalrat für Benjamin soll die Genehmigung erhalten, für die früheren Amona-Bewohner eine neue Siedlung zu bauen. Das hat Landwirtschaftsminister Uri Ariel am Sonntag vorgeschlagen. Der Rat solle „so schnell wie möglich“ einen geeigneten Platz finden. Für den Bau solle das Finanzministerium umgerechnet rund 18 Millionen Euro zur Verfügung stellen, schrieb der Politiker der Partei „Jüdisches Haus“ in einem Brief.

Premierminister Benjamin Netanjahu hatte den Anwohnern vor drei Monaten zugesagt, für eine Ersatzsiedlung zu sorgen. Doch US-Präsident Donald Trump hat die Regierung Mitte Februar aufgefordert, den Siedlungsbau herunterzufahren. Laut der Onlinezeitung „Times of Israel“ hat Netanjahu dem Sicherheitskabinett daher mitgeteilt, sein Versprechen wohl nicht mehr einhalten zu können. Das Vorgehen gegen den Iran habe Vorrang; Israel brauche dazu die USA.

Bereits vergangene Woche sind mehrere ehemalige Bewohner Amonas in den Hungerstreik getreten, da Netanjahu seinem Versprechen nicht nachkomme. Laut der Vereinbarung sollen in dem Außenposten Geulat Zion, der sich auf Staatsland befindet, die neuen Häuser entstehen. Geulat Zion gehört zum Siedlungsblock Schiloh wenige Kilometer nördlich von Amona.

Von: df

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