Kushner: Entmilitarisierung im Gazastreifen schwieriger als gedacht

Von Israelnetz

Die US-Regierung beginnt gerade erst, zu begreifen, was nötig ist, um den Gazastreifen zu entmilitarisieren. Das sagte der Sondergesandte Jared Kushner am Sonntag vor Journalisten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Es werde nicht leicht werden, ergänzte er. „Man kann nicht hineingehen, wenn es Waffen gibt. Man kann an einen solchen Ort keine Regierung schicken.“ USA und Israel seien sich bezüglich des „Endstatus“ von Gaza einig, müssten aber noch ein paar politische Details klären. Die Israelis „haben eine verrückte Wahl vor sich, das macht sie in manchen Bereichen ein wenig irrational“. (eh)

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19 Kommentare

  1. Jo, das is ja ein Ding, Hamas Militarisierung übersteigt jede Vorstellungskraft von Kushner, Tunnel, Waffenlager, Produktionsstätten… Guten Morgen liebe Sorgen, seid ihr auch schon aufgewacht? Israels Skepsis und Nethanjahus Hartnäckigkeit zur Sicherheitsfrage dann doch nicht so weit hergeholt? Aber die Aussage, die Entwaffnung könne innerhalb 1 Monats vollzogen werden (Jüd.Allg.), passt hier überhaupt nicht. Israel darf keine faulen Kompromisse eingehen. Und kein Wiederaufbau ohne vollständige Entwaffnung!

  2. Haben die sich denn das so einfach vorgestellt ?
    Das Problem sind nicht die Palästinenser an sich, es sind ihre Defakto Herrscher, und weder wollen sie von der Herrschaft noch von ihren Waffen noch von ihrem Krieg gegen Israel ablassen. Kushner hat durchaus recht damit, daß man keine Regierung dort installieren kann solange ein Überangebot an Waffen dort vorhanden ist. Was Israel betrifft, so haben die in der Tat eine verworrene und verrückte Wahl vor sich, daher empfiehlt es sich, mit dem weiteren Vorgehen in Gaza bis nach den Wahlen zu warten. Wer kann wissen, welche Überraschungen es danach geben mag ?
    Ich werde nicht den Fehler machen, mich dahingehend festzulegen.
    SHALOM

    1. Klaus, das Problem sind ebenso die Palästinenser. Diese haben am 7.10. getanzt , gesungen, gejubelt über die Abschlachtungen. Nun können sie damit fortfahren inmitten der Zerstörung. Kushner und Trump werden derzeit nichts unternehmen. Das Interesse am Gazastreifen ist erloschen, zumindest bis Gewissheit da ist, ob Bibi bleibt.

    1. Es ist die klassische amerikanische Naivität, aufzutreten wie eine Art von Halbgott, und sich dann zu wundern, warum das Prahlen mit der Macht in dieser Ecke der Welt nichts fruchtet. Die einzigen Präsidenten, die das wussten, waren der alte Bush und Reagan.
      Alle anderen kannten und kennen die Mentalität des Orients überhaupt nicht.
      Es lässt sich in diese Gegend keine westliche Denkweise einpflanzen, ausser in Israel.
      Denn Israel wurde von säkularen Ashkenasim und sozialistischen Juden wiedergegründet ,
      also Leuten europäischen Zuschnitts.
      Es ist der einzige Staat in der Levante, der in beiden kulturellen Welten lebt, dem Orient und dem Okzident.
      SHALOM

  3. Der Herr Schwiegersohn ist ein Blitzmerker ! Nee, echt, Terroristen wollen ihre Waffen nicht abgeben ? Wollen weiter morden ? Pfeifen auf Demokratie, Frieden und Wohlstand (also, für sich selbst schon, in Katar) ? Ist das zu fassen ? Soviel Amateurismus wäre ja lustig, wenn die Lage nicht so ernst wäre. Hinweis : auch Putin wird seine Truppen nicht zurückpfeifen, nur weil ihn Pat und Patachon darum bitten. Kushner, Witkoff : setzen, sechs !

  4. Jetzt sollten wir unser Hirn auch nicht ausschalten, und glauben, dass die diversen Feinde Israels überall auf der Welt entwaffnet werden könnten, und der Antisemitismus weltweit besiegt werden kann, wenn wir nur genug „Mahnwachen/Stolpersteine/Schulung/Beauftragte usw.“ installieren.
    Lieber Gruß Martin

    1. Das Böse konnte siegen, weil das Gute schwieg. So heißt es im Abspann des Hitlerfilmes. Warum fordern Sie genau dies ein? Der Antisemitismus als Gericht Gottes an den Juden? Also geht nicht gegen ihn vor, denn er ist Gott gewollt? Stolpersteine als Schandfleck, weil das gegen das Gericht von Gott steht und das ist ja der Holocaust für Arthur Katz und Sie, Martin.

      1. In Berlin sind die meisten Stolpersteine (12.000) verlegt, und der Antisemitismus „blüht und gedeiht“.
        Liebe Christin das Böse siegt, weil auch von vielen Christen, der einzig „Gute Mensch-Sohn Gottes“ unterschlagen (geschwiegen) wird. Es gibt keine „Gute Menschen“ – muss Sie enttäuschen.
        Lieber Gruß zu Ihnen, Martin

  5. Jared Kushner wird es seinem Schwiegervater erklären. Ich möchte nicht, dass der Gazastreifen wieder aufgebaut wird für diese wilden Nachkommen Esaus, die bis heute erbitterte Feinde Israels sind und bis hinein in das Römische Reich beteiligt waren am Untergang des jüdischen Staates. Diese werden immer ein kriegerisches Leben führen. Ich möchte ebenso nicht, dass Forderungen nach einer Zweistaatenlösung laut werden, denn Gott lehnt das ab. Netanjahu hat das verstanden. Er möchte den göttlichen Auftrag erfüllen.

  6. Schick doch einfach mal die Pro Palis in den Gazastreifen rein zu Entwaffnung. Ich kann dem nur zustimmen. Wer sein Gehirn nicht ausgestaltet hat, weiß genau, dass es nicht laufen wird mit der Entwaffnung.

  7. Wie armselig. Für diese Erkenntnis braucht die Trump-Regierung eineinhalb Jahre.
    Kündigte er seinerzeit doch an, den Konflikt „sehr schnell“ zu beenden und den Frieden in der Region wiederherzustellen. Im gleichen Atemzug versprach er auch den Krieg in der Ukraine innerhalb von 24 Stunden zu beenden.
    Stattdessen hat er überhastet gegen den Iran ausgeholt.

  8. Eine sehr schwierige Aufgabe! Wobei ich mich, in Bezug auf die Aussage von Herrn Kushner schon frage, warum er es jetzt und so formuliert, wie er es getan hat.
    In der Stellenbeschreibung eines „jeden“ Politikers sind Worte wie Arroganz, selbstverliebt sein, gepaart mit einer Prise Einfältigkeit u. a. aufgeführt. Bitte nicht falsch verstehen, … ich bin froh, dass es immer noch Menschen gibt, die freiwillig Politiker sein wollen, aber die „Feststellung“ von Herrn Kushner zu diesem Zeitpunkt ist wirklich „unglaublich“ … Die Kriegmaschinerie läuft auf Hochtouren, es wird Geld gemacht, wie seit achtzig Jahren nicht mehr. Was soll diese, seine Aussage bedeuten/bewirken!?! Gebt uns noch mehr Geld, oder- ja was!? Oder glaubt er wirklich, was er gesagt hat? Ist das vielleicht der erste Vorstoß, den Herrn Trump ohne dass dieser sein Gesicht völlig verliert, auf seine Einweisung in eine „geschlossene Station“ vorzubereiten? Ich bin mir sicher, dass „jeder“, also fast jeder wusste, welche Mammutaufgabe diese „Entwaffnung“ ist. Das es diese nicht Bedingungslos/umsonst gibt, ist auch sicher. Also was steckt wirklich dahinter?
    Die Machtverhältnisse sind noch offen. Jeder der Beteiligten möchte noch ein Stück mehr vom Kuchen haben. Bevor sich die nächsten Jahre nichts mehr bewegt.
    Was wohl das Leben eines Menschen aktuell wert ist?

  9. Kushner: schwieriger als gedacht. Jawohl! Es ist nicht nur eine politische Frage sondern auch eine psychologische Frage. Man muss bewerten nicht nur den Charakter des Menschen, seine Religion und Ideologie die ihm eingeprägt wurde. Die Ideologie ist ein tiefes Glauben in sein Recht das man nicht bekämpfen kann weil es verwurzelt ist und man kann es nicht herausreißen. Die Diplomatie ist dagegen schwach, man soll sie nur feinfühlig umgehen um eine Lösung zu finden um alle Beteiligte einigermaßen zufrieden zu stellen. Ob es noch im diesen Jahrhundert passiert ist auch eine Frage. Karin

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