Kommentar: Jenin – die große Lüge

Egal wie oft die palästinensische Seite ihre falschen Behauptungen wiederholt – die Fakten bleiben: Es gab kein Massaker in Jenin. Es gab dort heftige Kämpfe gegen eine Bastion des Terrors. 23 israelische Soldaten kamen in Jenin ums Leben 64 weitere wurden verletzt, weil sie langsam vorgingen und die Durchsuchungen und Verhaftungen von Haus zu Haus durchführten, um unschuldige Zivilisten nicht zu schädigen.

Israel wurde zur Militäraktion gezwungen, nachdem die Palästinensische Autonomiebehörde nichts gegen den Terror unternommen hatte. Die Weltgemeinschaft schickte – wenn überhaupt – Kondolenzbriefe nach Jerusalem.

Wo war die internationale Gemeinschaft, als unsere Teenager brutal in Pizzerien und Diskotheken abgeschlachtet wurden? Wo waren die Friedensdemonstranten und die internationalen Medien als 28 Menschen bei dem Pessach-Massaker zerfetzt wurden? Wo war der UN-Gesandte Terje Larsen – der die Lage in Jenin als „Horror, der das Verstehen übersteigt“ beschreibt -, als das Restaurant Matza in Haifa oder die Jerusalemer Fußgängerzone zu Todesfallen wurden. Ist das kein „Horror, der das Verstehen übersteigt“? Bisher wurden in Jenin 26 Leichen geborgen, zumeist die bewaffneter Männer, teilweise Sprengstoffgürtel tragend.

Die konzertierte Lügenkampagne über Jenin ist ein weiterer Beweis für den doppelten Standard gegenüber Israel. Die „Friedensaktivisten“, die nach Israel kommen, um ihre Solidarität mit den Palästinenser zu demonstrieren, sitzen nicht in unseren Cafes und fahren nicht mit unseren Bussen. Sie wissen, wie gefährlich es ist, heute Israeli zu sein – als Zivilist gezielt ermordet zu werden. Aber dagegen zu protestieren: „Nein, danke.“

Die Palästinenser sind die Einzigen, die Massaker systematisch ausüben. Seit September 2000 hat die palästinensische Seite den Weg des Terrors eingeschlagen. Sie predigt in Medien, Schulbüchern und öffentlichen Reden Blutvergießen, Heiligen Krieg und Märtyrertum.

Auch das Leben ihrer eigenen Bevölkerung kümmert sie wenig: Welcher Onkel will aus seiner 14jährigen Nichte eine lebendige Bombe machen? Welche Menschen sind fähig, ein Kind in Jenin mit einem Rucksack mit 4,5 Kilogramm Sprengstoff israelischen Soldaten entgegen zu schicken? Was für eine Organisation schickt eine 26jährige Frau, die Mutter einer acht Jahre alten Tochter, um als Schwangere verkleidet eine befahrene Straße in Kfar Saba zu sprengen? Welche Hilfsorganisation nutzt wissentlich Krankenwagen zum Schmuggel von Waffen und gesuchten Mördern?

Weltweit zeigen Fernsehstationen wie ein israelischer Panzer in Nablus zwei Krankenwagen beschädigte. Niemand fragte, wer die Ambulanzen dort als Barrikaden aufgestellt hat. Der palästinensischen Mordmaschinerie sind nicht nur Menschenleben gleichgültig – auch Tiere werden für den Terror mißbraucht. So wurde versucht, Esel als Bombenträger zu nutzen.

Ich bin mir fast sicher, daß die Mehrheit hiervon nichts in den Medien gelesen oder gesehen hat. Wahrscheinlich auch nicht davon, daß die palästinensische Seite Israels Angebot für Blutspenden mit dem Argument abgelehnt haben, daß „jüdisches Blut unakzeptabel“ sei.

Was können wir von jemandem erwarten, der im April 2002 von seinem Traum erzählt, die Juden ins Meer zu schmeißen (Der ehemalige indonesische Präsident über sein Gespräch mit Arafat)? Aber Herr Arafat ist als Friedensnobelpreisträger über jede Kritik erhaben.

(Der Autor, Yossef (Yossi) Levy, ist Erster Sekretär der israelischen Botschaft in Berlin. Aktuelle Nachrichten der Botschaft gibt es unter http://www.israel.de)

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