Raketenabwehr „Eisenkuppel“: Derartige Verteidigungssysteme enstanden wegen der ständigen kriegerischen Anfeindungen

Raketenabwehr „Eisenkuppel“: Derartige Verteidigungssysteme enstanden wegen der ständigen kriegerischen Anfeindungen

Israel zwischen Krieg und Terror

Mit dem Geburtstag des modernen Staates Israel begannen die Kriege gegen den jüdischen Staat mit dem Ziel seiner Auslöschung. Doch diese Kriege und lang anhaltender Terror haben das nicht vermocht.

Es ist das Wunder von Israels Sicherheit. „Wir treiben die Juden ins Meer!“ Das war noch eine milde Umschreibung für die arabischen Auslöschungsphantasien. Asam Pascha, Generalsekretär der Arabischen Liga, erklärte: „Die Araber wollen einen Vernichtungskrieg. Es wird ein Massaker geben, das später mit den Massakern der Mongolen und der Kreuzfahrer genannt werden wird.“ Der erste Nahostkrieg war für Israel der schwerste Krieg, es war der Kampf ums Überleben für Staat und Volk. Jüdische Flüchtlinge aus umliegenden Ländern und Überlebende der Vernichtungslager in Europa waren wieder inmitten Gewalt und Tod.

Schutz durch Israels Armee ZAHAL

Schon lange vor diesem Krieg hatte der Terror im britischen Mandatsgebiet Palästina zugenommen. Im August 1929 stürmten aufgehetzte Araber in Hebron jüdische Geschäfte und Häuser. 67 Juden wurden umgebracht. Am 13. April 1948 versuchte ein Konvoi, die arabische Blockade auf dem Skopusberg in Jerusalem zu durchbrechen, um der Hadassah-Klinik Hilfe zu bringen. Mediziner und Patienten erreichten ihr Ziel nicht. Es gab 78 Tote. Nach innerjüdischem Widerstreit unterschiedlicher Gruppen formierte sich nach der Staatsgründung vorwiegend aus „Hagana“ und „Palmach“ die „Armee zur Verteidigung Israels“ (ZAHAL).

Der erste Krieg endete 1949 mit Waffenstillstand, dank der Armee hatte der Staat überlebt. 1956 beteiligte sich Israel am britisch-französischen Krieg gegen Ägypten. 1967 siegte die israelische Armee im „Sechs-Tage-Krieg“ an allen Fronten. Im Norden wurden Teile der Golanhöhen erobert. Im Süden wurde mit raschen Vorstößen durch die Sinaiwüste der Suezkanal erreicht. Im Osten kämpften sich die Truppen bis zum Jordan durch. Schließlich gelang die Eroberung der Altstadt von Jerusalem. Ein legendäres Foto hat den Moment festgehalten: Betende Soldaten an der Klagemauer. 1973 versuchten Ägypten und Syrien am Versöhnungstag „Jom Kippur“, Israel in eine Zange zu nehmen. Dieser große Bußtag ist bis heute ein Tag der Stille ohne Radio, Fernsehen und Straßenverkehr. Sofortige Mobilisierung und die Möglichkeit, auf leeren Straßen rasch Menschen und Material zu bewegen, sicherte Anfangserfolge. Aber es war ein verlustreicher Krieg.

Vorstöße in den Libanon zum Schutz der Nordgrenze und mehrere Aktionen gegen die Angriffe aus dem Gazastreifen gehören zur militärischen Geschichte Israels. Aus Kriegen mit Panzern und Flugzeugen wurde im Lauf der Jahrzehnte Antiterrorkampf in sogenannten „asymmetrischen“ Auseinandersetzungen. Am Soldaten-Gedenktag „Jom HaSikaron“ hält das Land inne und gedenkt der fast 25.000 Gefallenen und Terror-Opfer seit Gründung des Staates.

Schutz durch Israels Gott ZEBAOTH

Noch mehr als Abwehrsysteme wie „Iron Dome“ hält der lebendige Gott durch die Jahrhunderte hin seine schützende Hand über Israel. Das Wort des Propheten Jesaja (41,11–14) leuchtet aus alter Zeit und ist der Zuspruch des „Herrn der Heerscharen“, Zebaoth:

„Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Siehe, zu Spott und zuschanden sollen werden alle, die dich hassen; sie sollen werden wie nichts und die Leute, die mit dir streiten, sollen umkommen. Wenn du nach ihnen fragst, wirst du die nicht finden, die mit dir hadern. Es sollen werden wie nichts und ein Ende haben, die dich bekämpfen. Denn ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir! Fürchte dich nicht, du Würmlein Jakob, du armer Haufe Israel. Ich helfe dir, spricht der HERR, und dein Erlöser ist der Heilige Israels.“

Von: Egmond Prill