Der letzte Auftritt: Wenige Stunden vor seinem Schlaganfall wirkte Peres noch in einem Kurzfilm für Facebook mit
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Peres (r.) 1955 mit dem damaligen Verteidigungsminister David Ben-Gurion (M.) und Armeechef Mosche Dajan in Tel Aviv
Peres (r.) 1955 mit dem damaligen Verteidigungsminister David Ben-Gurion (M.) und Armeechef Mosche Dajan in Tel Aviv
Ein Bayer in Israel: Der frühere Verteidigungsminister Strauss besuchte 1963 in Tel Aviv Peres, der damals stellvertretender Verteidigungsminister war
Ein Bayer in Israel: Der frühere Verteidigungsminister Strauss besuchte 1963 in Tel Aviv Peres, der damals stellvertretender Verteidigungsminister war
Auf geschmückten Straßen: Peres (M.) mit den Abgeordneten Mathilda Ges (l.) und Jitzhar Smilansky auf dem Weg in die 1965 frisch gewählte Knesset
Auf geschmückten Straßen: Peres (M.) mit den Abgeordneten Mathilda Ges (l.) und Jitzhar Smilansky auf dem Weg in die 1965 frisch gewählte Knesset
Essen mit einer Legende: Ben-Gurion lud Peres 1969 in sein Haus in Sde Boker ein
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Visionär: Peres und Regierungschef Rabin beobachten Truppenmanöver auf dem Sinai (1976)
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Der damalige Verteidigungsminister Peres erwartet mit seiner Frau Sonja auf den dänischen Premier Jørgensen (1977)
Der damalige Verteidigungsminister Peres erwartet mit seiner Frau Sonja auf den dänischen Premier Jørgensen (1977)
Vergnügte Runde: Der ägyptische Staatspräsident Sadat 1977 mit der israelischen Regierungschefin Meir (l.) und Peres in der Knesset
Vergnügte Runde: Der ägyptische Staatspräsident Sadat 1977 mit der israelischen Regierungschefin Meir (l.) und Peres in der Knesset
Lockere Haltung, ernster Anlass: Verteidigungsminister Peres und Armeechef Gur warten auf die Leichen israelischer Soldaten aus Ägypten (1977)
Lockere Haltung, ernster Anlass: Verteidigungsminister Peres und Armeechef Gur warten auf die Leichen israelischer Soldaten aus Ägypten (1977)
Ein Treffen zwischen dem damaligen Oppositionsführer Peres und Sadat 1979 in Be'er Scheva
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Treffen der Premiers: Peres und die britische Regierungschefin Thatcher (1986)
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Stolze Preisträger: Arafat (l.), Peres und Rabin (l.) mit dem Friedensnobelpreis
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Herzliche Umarmung: Peres und der US-amerikanische Präsident Clinton 1996
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Strahlen um die Wette: Peres traf im Jahr 2006 den Dalai Lama in der jordanischen Wüstenstadt Petra
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Technisch interessiert: Peres lässt sich von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg neueste Errungenschaften vorführen (2012)
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Gast im Weißen Haus: Peres besuchte 2014 den amerikanischen Präsidenten Obama
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Allseits beliebt: Sängerin Rita unterstützt Peres bei dem Lied „Fly Little Bird“ während der Feier des Unabhängigkeitstages 2014
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Das Leben eines Politikers

In seinem langen Politikerleben hat Schimon Peres mit hochrangigen israelischen Politikern zusammengearbeitet. Zudem traf er Würdenträger und Prominente aus aller Welt. Unsere Bilderstrecke zeigt Stationen seiner Laufbahn.

2. August 1923: Szymon Perski wird in Wiszniew, das früher zu Polen, heute zu Weißrussland gehört, geboren.

1934: Einwanderung ins britische Mandatsgebiet Palästina; die Jugend verbringt Schimon Peres in Tel Aviv; in der Folgezeit Studium an der Landwirtschaftsschule von Ben Schemen; Mitbegründer des Kibbuz Alumot im Jordantal.

1943: Wahl zum Sekretär der sozialistisch-zionistischen Jugendbewegung „HaNoar HaOved“

1944: Rückkehr nach Alumot, wo Peres als Landwirt und Schäfer arbeitet

1947–1948: während des israelischen Unabhängigkeitskrieges verantwortlich für Waffeneinkäufe und Rekrutierung

1948: Chef der Marine

1949: Leiter der Delegation des Verteidigungsministeriums in den USA; in dieser Zeit Studium an der „New York School for Social Research“ und der Harvard-Universität

1952–1953: stellvertretender Generaldirektor des Verteidigungsministeriums

1953–1959: Generaldirektor des Verteidigungsministeriums; in diese Zeit fällt die Anschaffung von französischen „Mirage III“-Kampfjets, der Sinaifeldzug (1956), an dessen Planung Peres entscheidend mit beteiligt war, und der Beginn des israelischen Nuklearprogramms

1959–2007: Mitglied der Knesset

1959–1965: Stellvertretender Verteidigungsminister

1965: gemeinsam mit David Ben-Gurion verlässt Peres die regierende Mapai-Partei und wird Generalsekretär von Rafi (Liste israelischer Arbeiter)

1968: gemeinsam mit Mapai wird Rafi zur Israelischen Arbeitspartei

1969: Ernennung zum Einwanderungsminister mit besonderer Verantwortung für die Entwicklung der besetzten Gebiete

1970–1974: Verkehrs- und Kommunikationsminister

1974: Informationsminister unter Golda Meir

1974–1977: Verteidigungsminister. In diese Zeit fällt das 2. Interim-Abkommen mit Ägypten (1975), die Befreiungsaktion von Entebbe/Uganda (1976) und das Konzept des „Guten Zauns“, das Südlibanesen Arbeitsmöglichkeiten in Israel schuf.

1977: kurze Zeit amtierender Premierminister nach dem Rücktritt Jitzhak Rabins

1977–1992: Vorsitzender der Arbeitspartei

1978: Wahl zum Vizepräsidenten der Sozialistischen Internationalen

1984–1986: Premierminister im Rahmen einer nationalen Einheitsregierung; in dieser Zeit zog sich Israel aus dem Libanon zurück (1985)

1986–1988: Außenminister und Vizepremier unter Jitzhak Schamir

1988–1990: Finanzminister und Vizepremier in der nationalen Einheitsregierung

1990–1992: Oppositionsführer in der Knesset

1992–1995: Außenminister. In diese Zeit fällt die Unterzeichnung der „Prinzipienerklärung“ mit der PLO (September 1993) und der Friedensvertrag mit Jordanien (Oktober 1994)

1994: Friedensnobelpreis gemeinsam mit Jitzhak Rabin und Jasser Arafat

1995–1996: amtierender Premier- und Verteidigungsminister – nach der Ermordung von Jitzhak Rabin am 4. November 1995. Trotz einer Welle von Selbstmordattentaten bemüht sich Peres, den Friedensprozess mit den Palästinensern am Leben zu erhalten.

1996–1999: Mitglied im Außen- und Verteidigungskomitee der Knesset

Oktober 1997: Gründung des „Peres-Zentrums für Frieden“ zur Förderung gemeinsamer arabisch-israelischer Initiativen

1999–2001: Minister für regionale Zusammenarbeit

2001–2002: Außenminister und Vizepremier in der nationalen Einheitsregierung unter Ariel Scharon

Januar–November 2005: Vizepremier unter Ariel Scharon

Mai 2006: Ernennung zum Vizepremier unter Ehud Olmert und Entwicklungsminister für den Negev und Galiläa

Juni 2007 bis Juli 2014: 9. Präsident des Staates Israel

In der Nacht vom 27. auf 28. September 2016 stirbt Schimon Peres im Scheba-Krankenhaus in Tel HaSchomer, nachdem er zwei Wochen zuvor einen Schlaganfall erlitten hatte. (jg /df)

Von: jg / df

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