JERUSALEM (inn) - Vor 54 Jahren, am 29. November 1947, hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen in New York der Teilung des damaligen Palästina in einen jüdischen und einen arabischen Staat zugestimmt.

 

Die Entscheidung fiel mit 33 zu 13 Stimmen für den Teilungsplan und eine Internationalisierung Jerusalems unter Verwaltung der UNO aus. Der jüdischen Bevölkerung wurde 56,4 Prozent des Landes zugesprochen. Über 75 Prozent des Gebietes bestand aus Wüste.

 

Die gesamte jüdische Bevölkerung und Führung akzeptierte den Teilungsplan, der den Überlebenden der Shoah einen verkleinerten Staat brachte. Alle arabischen Mitgliedsstaaten der UN-Vollversammlung stimmten jedoch dagegen. Ägypten, Irak, Libanon, Saudi Arabien, Syrien und Jemen erklärten die Annahme der Resolution für ungültig. Weitere arabische Regierungen demonstrierten offen ihre Ablehnung gegen den Teilungsplan.

 

Nach der Proklamation des Staates Israel am 14. Mai 1948 entschied sich die Arabische Liga zum Angriff. Deren damaliger Generalsekretär Azzam Pasha erklärte in einem offiziellen Telegramm an die Vereinten Nationen die Absicht der arabischen Staaten, einen "vereinigten Staat Palästina" zu errichten. Vor der arabischen Bevölkerung rief Pasha zu einem heiligen Krieg gegen die Juden auf.

 

Der Angriff der arabischen Streitmächte fand an mehreren Fronten gleichzeitig statt. Von Norden her griffen die Syrer und Libanesen an, im Osten die Soldaten Saudi Arabiens und Jordaniens, von Süden her rückt die ägyptische Armee und arabische Verbände vor. Der junge jüdische Staat ging jedoch als Sieger des Krieges hervor und besaß nun 77,4 Prozent statt der im UNO-Teilungsplan vorgesehenen 56,4 Prozent des Landes, einschließlich Neu-Jerusalems im Westen der Stadt.

 

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Von: <i>Andreas Dippel</i>