Knesset erweitert Befugnis von Rabbinats- und Schariagerichten

Von Israelnetz

Rabbinats- und Schariagerichte in Israel dürfen wieder bei Finanz- und Zivilverfahren schlichten. Ein entsprechendes Gesetz hat die Knesset am Montag mit 65 zu 41 Stimmen verabschiedet. Voraussetzung ist, dass beide Parteien damit einverstanden sind. Die Maßgabe macht ein Urteil des Obersten Gerichtes aus dem Jahr 2006 rückgängig, das den Gerichten die Zuständigkeit in diesen Fragen absprach. Befürworter sehen das neue Gesetz als Möglichkeit, Streitfälle schneller im Sinne religiöser Schriften wie der Tora zu klären. Kritiker sehen Israel auf dem Weg zu einem Religionsstaat. (df)

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7 Kommentare

  1. Israel auf dem Weg zu einem Religionsstaat? Nein, niemals, sagt meine Ehefrau. Hat sie Recht? Ja.

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  2. „Kritiker sehen Israel auf dem Weg zu einem Religionsstaat.“ Sicher? Ach ja: es gibt ja die Apartheid in Israel.

    Und warum wird das dann auch für Schariagerichten zugelassen? Doch keine Apartheid? Hmhmhm.

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  3. Rts, Kritiker, Antisemiten und linksgrünwoke Schwurbler hören, sehen und glauben doch nur, was sie wollen.
    Die Wahrheit interessiert diese Leute doch gar nicht mehr, sie basteln sich ihre eigene.
    SHALOM

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      1. Und wieder keine Beweise für die Aussage, Ludovico. Stellen Sie ein paar Bespiele ein.

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        1. @christin
          Wie können Sie nur, ich bitte Sie, von einem provozierenden Plappermaul eine schlüssige, quellenbasierte, nachprüfbare Beweisführung verlangen? Eine Aufzählung gar? Ist das denn fair? 😉
          ————–
          Nur zu Ihnen gesagt: Großartig gekontert. 👍 Vermutung: „Dialogpartner“ wird schweigen.

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      2. @Ludovico
        Bitte erklären Sie, was für Sie ein „Religionsstaat“ ist und inwiefern Ihrer Meinung nach Israel das heute schon ist.

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