Kerry weiter um Friedensverhandlungen bemüht

RAMALLAH (inn) – Die Wiederaufnahme ernsthafter und glaubwürdiger Verhandlungen sei notwendig, um eine Zweistaatenlösung zu retten. Das betonte der palästinensische Präsidenten Mahmud Abbas am Donnerstag bei einem Treffen mit US-Außenminister John Kerry in Ramallah.
John Kerry hat mit dem palästinensischen Präsidenten Abbas über eine Rückkehr zu Verhandlungen gesprochen.

Zentrales Thema des Treffens mit Abbas und anderen hochrangigen palästinensischen Vertretern war die Wiederbelebung des festgefahrenen Nahost-Friedensprozesses. Laut der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA sprach Abbas außerdem Israels Siedlungspolitik, „die israelischen Angriffe in der besetzten Stadt Jerusalem“, Übergriffe von Siedlern auf Palästinenser und die Lage der palästinensischen Häftlinge in israelischen Gefängnissen an.

Nach dem Gespräch zeigte sich Kerry besonders volksnah: Er unternahm einen Spaziergang in der Stadt El-Bireh und kehrte in einem palästinensischen Restaurant ein, wo er regionale Spezialitäten probierte.

Kerry hatte sich zuvor bereits in Jerusalem mit Israels Staatspräsident Schimon Peres und Premierminister Benjamin Netanjahu getroffen (Israelnetz berichtete). Seit seinem Amtsantritt im Februar ist der US-Außenminister darum bemüht, Israelis und Palästinenser wieder an den Verhandlungstisch zu bringen. Sein Besuch in der Region ist bereits der vierte seit seiner Amtsübernahme.

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