Kampf gegen die Kriminalität: 30 Prozent weniger Abhör-Aktionen

JERUSALEM (inn) – Trotz der angespannten Sicherheitslage ist die Zahl der richterlich genehmigten abgehörten Telefongespräche in Israel zurückgegangen. Sie sank im vergangenen Jahr um rund 30 Prozent.

Die Sicherheitsdienste zapften 2001 genau 1.186 Mal die Leitungen an, um verdächtige Gespräche zu belauschen. Das wurde bei einer Sitzung des Rechtsausschusses der Knesset bekannt. Im Jahr 2000 waren es noch 1.682 Fälle.

Von Abhöraktionen betroffen waren 2001 insgesamt 764 Menschen. Gegen mehr als die Hälfte von Ihnen (412) wurden Verfahren eingeleitet.

Wie in allen Demokratien benötigt die Polizei vor dem Abhören eine Einzelfallgenehmigung
durch ein Gericht.

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