Kämpfe an Nordgrenze – vier Hisbollah-Kämpfer getötet

KIRIJAT SCHMONAH (inn) – In einer Ortschaft an der Grenze zum Libanon ist es am Montagnachmittag zu Schusswechseln zwischen Mitgliedern der radikal-islamischen Hisbollah und israelischen Soldaten gekommen. Die Araber waren vom Libanon aus nach Israel eingedrungen – offenbar wollten sie Armeeangehörige entführen.

Zunächst hatte die Hisbollah (“Partei Allahs”) Israel mit Mörsergranaten angegriffen. Mehrere Israelis wurden verletzt. Die Armee wies die Menschen in der grenznahen Ortschaft Metula im Nordosten Israels und den umliegenden Dörfern an, ihre Schutzräume aufzusuchen. Als Reaktion feuerten die israelischen Streitkräfte auf Ziele der Hisbollah im Libanon.

Gleichzeitig mit dem Angriff drangen vier Hisbollah-Aktivisten in den israelischen Teil des geteilten Grenzortes Radschar ein. Nach Angaben von Bewohnern fiel daraufhin der Strom aus. Die Araber schossen auf einen Armeeposten. Zudem gaben sie Schüsse auf Bauern ab, die auf Feldern bei Metula arbeiteten. Bei dem Feuergefecht wurden die vier Angreifer getötet.

Durch die schnelle israelische Reaktion konnte die geplante Entführung vereitelt werden, berichtet die Tageszeitung “Ha´aretz”.

Es war der erste Zusammenstoß mit der Hisbollah seit fünf Monaten.

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