Junge stirbt bei innerpalästinensischen Kämpfen

GAZA (inn) - Bei internen Kämpfen im Gazastreifen sind am Samstag zwei Palästinenser ums Leben gekommen. Unter den Toten ist auch ein 13 Jahre alter Junge.

An der Auseinandersetzung waren Mitglieder des palästinensischen Heles-Clans und Vertreter der Hamas beteiligt. Der 13-jährige Muhammad al-Susi wurde tödlich von einer Kugel getroffen, ein Bruder erlitt Verletzungen. Außerdem starb Muhammad Heles durch eine Granate, die er gegen Hamas-Anhänger einsetzen wollte. Weitere Familienmitglieder wurden verwundet. Das berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma´an“.

Die Kämpfe zwischen dem Clan und den Hamas-Sicherheitskräften hatten am Mittwoch begonnen. Dabei wurden an diesem Tag vier Menschen getötet. Ein weiterer fiel ins Koma. Daraufhin erreichte die palästinensische Terrorgruppe „Volkswiderstandskomitees“ (PRC) durch Vermittlung einen zweitägigen Waffenstillstand.

Der Sprecher des Hamas-geführten Innenministeriums in Gaza, Ihad al-Ghussain, machte die Familie Heles für die Zusammenstöße verantwortlich. Sie sympathisiert mit der Fatah. Der Clan habe sich nicht an die Abmachung gehalten.

Die „Volksfront für die Befreiung Palästinas“ (PFLP) kündigte an, sie wolle versuchen, die Spannungen zwischen den Gegnern zu beruhigen.

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