Jüdische Israelis wollen Zutritt zu heiligen Orten im Palästinensergebiet

KFAR SABA (inn) - Israelische Juden wünschen selbst unter palästinensischer Regierung den Zutritt zu heiligen Orten im Westjordanland. Das ergab eine Umfrage, die die Organisation "Independent Media Review and Analysis" veröffentlichte.

Rund 82 Prozent der Befragten gaben an, dass israelische Verhandlungspartner bei Gesprächen mit den Palästinensern stärker für israelische Juden eintreten sollten, die an heiligen Orten im Westjordanland beten wollen. Das gilt besonders für Stätten, die sowohl für Juden als auch für Muslime heilig sind, wie das Patriarchengrab bei Hebron und das Rahelgrab in der Nähe von Betlehem. Rund 11 Prozent lehnten diese Forderung ab.

Zudem befürworteten 58 Prozent der Befragten, dass Juden auch unter palästinensischer Führung im Westjordanland leben dürften. Etwa 60 Prozent sagten, israelische Verhandlungspartner verlören an Achtung, wenn sie diese beiden Themen nicht ansprächen. Gleichzeitig aber gaben 51 Prozent an, dass Israel Verhandlungen mit den Palästinensern ohne Bedingungen angehen sollten. Es wurden 506 israelische Juden befragt.

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