Jordanien gegen Verbleib der palästinensischen Flüchtlinge

AMMAN (inn) - Jordanien hat einen UN-Vertreter kritisiert, der den palästinensischen Flüchtlingen eine Eingewöhnung in ihren neuen Ländern nahe gelegt hatte. Seine Bemerkungen seien "verantwortungslos", sagte der Leiter der Abteilung für palästinensische Angelegenheiten, Wadschih Asaiseh, am Donnerstag.

In der vergangenen Woche hatte Andrew Whitley, Direktor des Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) in New York, vor dem Nationalrat für Beziehungen zwischen den USA und den Arabern gesprochen. Palästinensische Flüchtlinge müssten beginnen, „eher über ihre eigene Rolle in den Gesellschaften zu diskutieren, wo sie sind, als einem Zustand der Vergessenheit überlassen zu werden, wo sie hilflos sind“, sagte er laut der Zeitung „Ha´aretz“. Man dürfe ihnen nicht erlauben, die grausame Illusion zu bewahren, dass sie vielleicht eines Tages in ihre Häuser zurückkehren dürften. Es sei vielen Menschen bewusst, dass die Rückkehr ins israelische Gebiet nicht in einem größeren Rahmen ausführbar sei.

Jordanien hat infolge mehrerer Kriege besonders viele palästinensische Flüchtlinge aufgenommen. Zwischen ihnen und anderen Jordaniern besteht ein demographisches Gleichgewicht.

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