Jerusalem: 2007 am wenigsten Terror seit Ausbruch der „Intifada“

JERUSALEM (inn) - Für Jerusalem war 2007 das friedlichste Jahr seit dem Beginn der "Al-Aksa-Intifada" im Herbst 2000. Im ganzen Jahr wurden in der israelischen Hauptstadt vier Menschen bei Aktivitäten verwundet, die dem Terror zuzuschreiben sind.

Laut der jährlichen Polizeistatistik, die am Dienstag veröffentlicht wurde, gab es weder Selbstmordanschläge noch andere terroristische Angriffe mit Todesopfern. „Es besteht kein Zweifel, dass die Errichtung der Barriere um Jerusalem einen großen Beitrag zur Sicherheit der Stadt geleistet hat“, sagte der Jerusalemer Polizeichef Aharon Franco. Allerdings seien 50 Prozent des Sicherheitszaunes in der Region noch nicht vollendet. Dies liege an finanziellen Problemen und Beschwerden gegen den geplanten Verlauf der Sperranlage.

Gleichzeitig habe der Bau des Zaunes neue Ziele für palästinensische Angriffe geschaffen, fügte Franco hinzu. Dabei würden Steine, Brandbomben und Schusswaffen eingesetzt. Derartige Angriffe hätten in der Gegend der Sperranlage in den vergangenen Jahren zugenommen.

Wie die „Jerusalem Post“ berichtet, ist auch die Kriminalität in der israelischen Hauptstadt zurückgegangen. Sie verringerte sich um 12 Prozent. Die Zahl der Gewaltverbrechen und der Autodiebstähle sank um je 7 Prozent. Allerdings gab es 13 Prozent mehr Einbrüche – deren Zahl hat sich innerhalb von zehn Jahren um 80 Prozent erhöht.

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