Israels Panzer stehen vor Gaza – Militäroffensive gegen Terrorzellen

JERUSALEM / GAZA (inn) – Kampf gegen Waffenschmuggel und Terroristenzellen – Die israelische Armee bereitet sich seit Donnerstag auf eine großangelegte Militäroffensive im Gazastreifen vor, tausende Reservisten wurden bereits einberufen.

Nach der vorzeitigen Rückkehr von Israels Premierminister Ariel Sharon aus den Vereinigten Staaten beschloß das israelische Kabinett am Donnerstag umfangreiche Vergeltungsmaßnahmen für das Attentat in Rishon LeZion. Bei dem Anschlag in einem Billard-Lokal in dem Ort nahe Tel Aviv waren am späten Dienstagabend 16 Israelis ums Leben gekommen.

Zu dem Anschlag bekannte sich die radikale Hamas-Terrorgruppe, der Attentäter stammte aus dem Gazastreifen.

Die Vergeltungsmaßnahmen sollen sich, den Angaben zufolge, daher auf den Gazastreifen konzentrieren. An den Zufahrten von Gaza-Stadt haben sich am frühen Freitagmorgen bereits Dutzende Panzer positioniert, Militäroperationen in weitere Orte, in denen Israel palästinensische Terrorzellen vermutet, werden ebenfalls vorbereitet.

Die Bewohner im Gazastreifen bereiten sich unterdessen auf die bevorstehende Militäroperation vor und verbarrikadieren Fenster und Türen mit Brettern und Sandsäcken. Die Hamas-Führung teilte mit, 16 ihrer Mitglieder seien am Donnerstag von der palästinensischen Polizei in Gaza-Stadt festgenommen worden.
Israel sieht darin jedoch keine ernsthaften Maßnahmen gegen Terroristen sondern vermutet, daß die Hamas-Aktivisten in dem Gefängniss lediglich vor Israel in Schutz genommen werden sollen. Nach der Militäroffensive würden die Terroristen dann wieder freigelassen, hieß es aus Armeekreisen.

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