Wie ihr Vorbild kann die zwei Meter lange Roboterschlange durch Gebäude, Höhlen, zusammengestürzte Häuser und Tunnel kriechen. Die einzelnen Elemente des Körpers sind durch Gelenke miteinander verbunden und mit einem Tarnstoff überzogen, berichtet die Tageszeitung „Jerusalem Post“. In dem Kopf des Geräts sind ein Mikrofon und eine Kamera installiert. Sie können die Bilder und Töne der Umgebung sofort an den Computer des Soldaten schicken können, der die Roboterschlange führt. Zudem kann der Roboter Sprengstoff mit sich führen und per Fernsteuerung zur Explosion gebracht werden.
Vor acht Monaten wurde das Projekt an der Ben Gurion-Universität in der Wüstenhauptstadt Be´er Scheva vorgestellt. Dort haben Forscher mehrere Robotertiere mit speziellen Fähigkeiten entwickelt. Neben der Schlange gebe es auch einen Roboterhund, der auf die Bewegungen seines Herrchens reagiert, und eine Katze, die mit ihren Tatzen Wände hochklettern kann, so die „Jerusalem Post“.
In Tokio wurde bereits im Jahr 1970 an einem schlangenähnlichen Roboter gearbeitet. Im Jahr 2005 wurde im japanischen Aichi (Japan) ein neuer Roboter vorgestellt, der durchs Wasser gleiten kann.