Israelisches Kulturprogramm in Dresden

DRESDEN (inn) - Die 12. Jiddische Musik- und Theaterwoche findet ab dem morgigen Freitag in Dresden statt. Schwerpunktthema ist dieses Jahr Israel. Neben Austellungen, Konzerten und Lesungen soll es auch ein internationales Kolloquium sowie eine Podiumsdiskussion geben.

Zum Wandel Israels in den letzten Jahrzehnten gibt es eine Austellung, die noch bis zum 3. November zu sehen ist: “Wandlungen – Israel damals und heute. Fotografien aus 60 Jahren”. Diese Entwicklung des Landes soll hauptsächlich an der Landschaft wie auch an den Städten gezeigt werden.

In der Dreikönigskirche findet zudem am 17. Oktober ein Konzert mit dem Titel “Yearning” statt. Die “Theatre Company Jerusalem” verbindet dort Tanz, Geschichten und Lichtinstallationen mit liturgischen Gesängen und orientalischer Musik. “Yearning” soll laut den Veranstaltern die Sehnsucht des Menschen nach Versöhnung ausdrücken. Am 20. Oktober soll die Kammeroper “Chaim Ben Chaya” von Daniel Galay uraufgeführt werden. Ein weiteres Konzert geben Vira Lozinsky, Regina Driker und Michoel Felsenbaum im Theaterhaus Rudi am 22.Oktober.

Das “Acco Theater Center” bietet im Societätstheater am 25. und 26. Oktober eine “Multimedia Performance” an. In “An Arab Dream” erzählen sie die Geschichte eines Mannes, der sich in einer Indentitätskrise zwischen israelischem Juden und israelischem Araber befindet.

Zudem sollen die Filme “Jellyfish” (24. Oktober), “Love and Dance” (26. Oktober), “Sweet Mud” (27.Oktober) und “The Bubble” (29.Oktober) gezeigt werden. Auch eine Lesung soll im Rahmen der Jiddischen Musik- und Theaterwoche stattfinden. Zu dem Kolloquium “Czernowitz – Eine verschollene Stadt” am 18. Oktober werden Gäste aus Europa und Israel erwartet.
Mehr Informationen unter www.jiddische-woche-dresden.de.

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