Israelischer Generalstabschef Gantz zu Gast in Berlin

BERLIN (inn) – Israels Generalstabschef Benjamin Gantz hat am Freitag einen dreitägigen Besuch in Deutschland beendet. Zum Abschluss nahm er an einer Gedenkzeremonie am Mahnmal „Gleis 17“ in Berlin-Grunewald teil.
Markus Kneip (l.), Yakov Hadas-Handelsman (3.v.l.), Benjamin Gantz (3.v.r.) und Oberrabbiner David Lau (r.) am "Gleis 17"

Außer Generalstabschef Gantz legten auch der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman, Bundeswehrgeneralleutnant Markus Kneip und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Berlin, Josef Joffe, einen Kranz an dem Mahnmal nieder. Anlass für die Zeremonie war der 75. Jahrestag der Novemberpogrome am morgigen Samstag. Von Gleis 17 des Bahnhofs Berlin-Grunewald wurden von Oktober 1941 an bis zum Kriegsende Tausende Berliner Juden in die Vernichtungslager in Osteuropa deportiert. Vor der Gedenkveranstaltung besuchte Gantz die Gedenkstätte und die Ausstellung im Haus der Wannseekonferenz in Berlin. Dies teilte die Botschaft des Staates Israel in Berlin mit.
Gantz war am Mittwoch in Berlin eingetroffen. Er kam mit dem Generalinspekteur der Bundeswehr, General Volker Wieker, und mit Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) zusammen. Bei den Gesprächen im Verteidigungsministerium wurden unter anderem die strategischen Herausforderungen im Mittleren und Nahen Osten diskutiert. Ein weiteres Thema war die bestehende und weitere Zusammenarbeit der Bundeswehr mit den Israelischen Verteidigungsstreitkräften. Verteidigungsminister de Maizière lud Gantz ein, an der Münchner Sicherheitskonferenz im kommenden Februar teilzunehmen.
Der israelische Generalstabschef dankte der deutschen Seite für die vielfältige Kooperation und für die Unterstützung Israels durch die Bundesrepublik.

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