Israelische und palästinensische Ärzte bei gemeinsamer Schulung

Die Luftversorgung eines Menschen gilt als Priorität bei der medizinischen Behandlung. Ärzte aus Israel und den Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörde haben sich nun gemeinsam weiterbilden lassen, um dies bei Kindern zu gewährleisten.
Weiterbildung für Mediziner: Amerikanische Ärzte führten den Luftröhrenschnitt an Kindern vor

Foto: COGAT

Weiterbildung für Mediziner: Amerikanische Ärzte führten den Luftröhrenschnitt an Kindern vor

ASCHDOD (inn) – Israelische und palästinensische Ärzte haben in einer gemeinsamen Schulung gelernt, Luftröhrenschnitte bei Babys und Kleinkindern mit Atemstörungen durchzuführen. Bei dem Seminar am Dienstag und Mittwoch vergangene Woche in der Küstenstadt Aschdod führten Ärzte des Kinderkrankenhauses von Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania diese Technik vor. Das Krankenhaus gilt als führend in diesem Feld.

An der Schulung im Assuta-Krankenhaus beteiligten sich rund 70 Ärzte, berichtet die israelische Militärbehörde COGAT. Die Organisation erfolgte durch Noa Rosenfeld-Jehoschua, die die Intensivmedizin für Kinder in Aschdod leitet. Das Peres-Zentrum für Frieden und Innovation, das sich unter anderem für die Weiterbildung palästinensischer Ärzte einsetzt, wirkte ebenfalls mit.

Rosenfeld-Jehoschua ist vom Erfolg des Seminars überzeugt. Die Schulung „wird das Leben von Kindern retten, wo bislang Atemstillstand verhinderte, dass Sauerstoff das Gehirn erreicht, während wichtige Zeit vergeht und bleibende Schäden verursacht werden. Diese neue Technik hilft dabei, den Luftweg auch in schwierigen Fällen, die zuvor als kompliziert galten, zu öffnen“.

Von: df

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