Israelische Produktionen bei Hamburger Filmfest

HAMBURG (inn) - In Hamburg beginnt am heutigen Donnerstag das 17. Filmfest. Unter dem Thema "Pulsierende Metropolen" werden auch mehrere israelische Filme gezeigt.

Bis zum 3. Oktober sollen in der Hansestadt insgesamt 13 internationale Dokumentar- und Spielfilme gezeigt werden, heißt es auf der Webseite des Filmfests. Wie der Kurator, Claus Friede, sagte, würden in den Filmen “Metropolen mit ungeheuren Gegensätzen” gezeigt. “Die Filme sind soziale Kritiken, thematisieren radikale Überlebensstrategien, zeigen gewachsene urbane Traditionen und atemlose Hypermoderne.”

So wird auch der Film “Eyes Wide Open” des israelischen Regisseurs Haim Tabakman gezeigt. Er handelt von einer Liebesgeschichte zwischen dem jüdisch-orthodoxen Familienvater Aaron und dem schwulen Religionsschüler Ezri. Homosexualität gilt bei ultraorthodoxen Juden als Tabuthema, was für den Protagonisten zu einem Persönlichkeitskonflikt wird. Ein weiterer israelischer Film erzählt von einem jungen Paar, das bei einem Attentat auf einen Bus in Jerusalem schwer verletzt wurde. “Seven Minutes in Heaven” handelt von der Vergangenheitsbewältigung und der Auseinandersetzung mit einem Busattentat.

Eine Doppelvorführung soll für die Dokumentarfilme “Fragments” und “Guided Tour” veranstaltet werden. In “Fragments” kehrt der Filmemacher an den Ort seiner Kindheit zurück und will sich dort mit seiner Kindheit auseinander setzen. Der Film “Guided Tours” lebt von einer Mischung aus Traum und Realität. Der 31-Jährige Eitan lebt in Jerusalem und zeichnet nachts Kunstwerke auf die Straßen der Stadt. Dabei versinkt er immer wieder in Träume.

Der Film “Eli und Ben” hingegen fokussiert eine Vater-Sohn-Beziehung gekoppelt mit dem Themenbereich Korruption. Der Vater des zwölfjährigen Eli steht unter Verdacht, Bestechungsgelder angenommen zu haben.

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