Israelische Fußballfans randalieren in Belgien

CHARLEROI (inn) – Fans des israelischen Fußballvereins „Beitar Jerusalem“ haben bei einem Qualifikationsspiel der Mannschaft in Belgien randaliert. Der Besitzer des Clubs will sich nun zurückziehen.
Ein Bus der israelischen Mannschaft „Beitar Jerusalem”, die vor allem bei rechtsgerichteten Israelis beliebt ist.

Foto: Elisabeth Hausen, Israelnetz

Ein Bus der israelischen Mannschaft „Beitar Jerusalem”, die vor allem bei rechtsgerichteten Israelis beliebt ist.

Die Fans warfen Rauchgranaten auf das Spielfeld und verursachten damit eine Unterbrechung. Der Torwart der gegnerischen Mannschaft Charleroi wurde mit einem harten Gegenstand beworfen. Außerdem zeigten die Fans eine Flagge mit einem rassistischen Zitat, berichtet die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Die Mannschaft werde dafür hohe Strafen zahlen müssen. Der Besitzer Eli Tabib habe zudem angekündigt, die Mannschaft nicht länger unterstützen zu wollen.
„Ich schäme mich und bin schockiert über dieses Verhalten“, erklärte Tabib. „Dieser Abend hat das Ende meines Engagements im israelischen Fußball besiegelt, und besonders bei ‚Beitar Jerusalem‘.“ Die israelischen Fans hatten laut Medienberichten mit ihren Aktionen auf antisemitische Gesänge der belgischen Fans reagiert.
Bei dem Fußballspiel in Charleroi ging es um die Qualifikation zur Europa-League. Beitar Jerusalem stand am Ende nur noch mit neun Mann auf dem Platz und unterlag mit 1:5. (mb)

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