Israelische Armee bekennt sich zu Explosion in Gaza

JERUSALEM (inn) - Die israelische Armee hat die Verantwortung für den Tod eines Islamisten im Gazastreifen übernommen. Der Palästinenser war am Mittwoch bei einer Explosion ums Leben gekommen. Ihm wurden zahlreiche Angriffe auf israelische Ziele zur Last gelegt.

„In einer gemeinsamen Operation der israelischen Armee und des Geheimdienstes Schabak haben die Truppen auf Muhammad Nimnim, einen ranghohen Führer der Terrorgruppe ‚Armee des Islam‘, gezielt“, heißt es in einer Mitteilung des Militärs vom Donnerstag. „Der Führer, der verantwortlich war für Angriffe auf amerikanische und israelische Ziele, wurde getötet.“ Diese Anschläge habe er zusammen mit Hamas-Mitgliedern auf der ägyptischen Sinaihalbinsel verübt.

Weiter schreibt der Armeesprecher: „Die ‚Armee des Islam‘ ist eine Terror-Organisation, die sich mit dem Anliegen des Weltweiten Dschihad und des Terrornetzwerks Al-Qaida identifiziert. Als Teil ihrer Aktivitäten im Gazastreifen hat die ‚Armee des Islam‘ mehrere schwere Angriffe auf israelische Ziele ausgeführt.“

Nimnim war am Mittwoch durch Gaza-Stadt gefahren, als sein Fahrzeug explodierte. Sein Mitfahrer und mehrere Passanten erlitten Verletzungen. Die Hamas verdächtigte daraufhin Israel, weil der salafitische Terrorführer in einem neuen Hyundai unterwegs war. Der Wagen war erst kürzlich von Israel aus in den Gazastreifen gebracht worden, nachdem Israel die Einfuhr von Autos erleichtert hatte. Dies berichtet die Tageszeitung „Jediot Aharonot“.

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