Israelis in Südostasien vermisst

JERUSALEM (inn) – 543 Israelis, die sich im weiteren Raum der Erdbeben- und Flutkatastrophe in Südostasien aufhalten, haben bislang ihre Angehörigen noch nicht kontaktiert.

Das israelische Außenministerium hat eine Notfallzentrale eingerichtet, eine Liste mit Vermisstenmeldungen aufgestellt und stellt vor Ort in entlegenen Gebieten Satellitentelefone zur Verfügung, über die Israelis ihre Angehörigen kontaktieren können.

Israelische Diplomaten im Katastrophengebiet haben 20 dieser israelischen Touristen als vermisst eingestuft und aktive Suchaktionen eingeleitet. Allein in Thailand sind zehn Israelis als verletzt in Krankenhäusern registriert.

Von der Erdbeben- und Flutkatastrophe sind sechs südostasiatische Länder betroffen. Am Montag wurde die Zahl der Todesopfer bereits mit mehr als 15.000 angegeben. Experten sprechen vom stärksten Beben der vergangenen 40 Jahre, das eine Stärke von 8,9 auf der Richterskala erreichte und dessen Epizentrum in etwa 10 Kilometer Tiefe im Indischen Ozean lag.

Die israelische Regierung sandte Babynahrung und Medikamente im Wert von 100.000 US-Dollar in die Krisenregion. Ein israelisches Ärzteteam ist auf dem Weg nach Sri Lanka, das am schlimmsten betroffene Land. In Sri Lanka ist bislang die Rede von 4.500 Todesopfern und mehr als einer Million Obdachlosen. Verteidigungsminister Schaul Mofas hat Indien Hilfe angeboten.

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