Israeli bei Anschlag mit Auto getötet

Nahe Ramallah hat ein Palästinenser mit seinem Auto absichtlich Juden gerammt. Die Bushaltestelle, an der die Israelis warteten, war mit Betonbarrieren gesichert. Dennoch wurde ein Israeli getötet.
Rettungskräfte und Soldaten am Ort des Anschlags, einer mit Pollern und Betonklötzen gesicherten Bushaltestelle bei der Siedlung Ofra

Foto: Youtube; Screenshot Israelnetz

Rettungskräfte und Soldaten am Ort des Anschlags, einer mit Pollern und Betonklötzen gesicherten Bushaltestelle bei der Siedlung Ofra

OFRA (inn) – Ein Palästinenser hat am Donnerstagmorgen nahe der Siedlung Ofra im Westjordanland gezielt eine Gruppe Israelis mit seinem Auto gerammt. Dabei wurde ein Mann getötet, ein weiterer wurde leicht verletzt. Der Angreifer konnte überwältigt und festgenommen werden.

Die Israelis standen auf dem Bürgersteig zwischen den Pollern, welche die Menschen an der Bushaltestelle vor Terrorangriffen schützen sollen. Der Gehweg ist zusätzlich mit einer Betonbarriere versehen. Der Angreifer steuerte sein Auto offenbar hinter diese Barriere. Ein 20-jähriger Israeli wurde schwer verwundet und verstarb noch am Anschlagsort.

Bei dem Attentäter handelt es sich laut der Onlinezeitung „Times of Israel“ um den 21-jährigen Malek Ahmad Musa Hamed. Er stammt aus Silwad bei Ramallah.

Die Hamas begrüßte den Anschlag. „Es gibt keine Sicherheit für die Besatzungsarmee oder für die Siedler, so lange sie unsere Rechte verweigern, unser Land besetzen sowie unser Volk und unsere heiligen Stätten angreifen“, erklärte ein Sprecher der radikal-islamischen Gruppe, Hasem Kasem.

Von: dn

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