Iran: Schüler lernen über “Schwächen des Zionismus”

TEHERAN (inn) – Schüler in der iranischen Hauptstadt Teheran haben in diesen Tagen eine zusätzliche Unterrichtseinheit zum Zionismus. Dabei soll es unter anderem um den “Sieg der Hisbollah über das zionistische Regime” gehen.

Die Workshops seien in vier Themenbereiche gegliedert, sagte der Leiter der Abteilung für die “Geschichte Palästinas” im Kultusministerium, Ahmad Saroschnedschad, gegenüber der iranischen Nachrichtenagentur “Mehr”: “Jerusalem, der Jerusalem-Tag und die Welt des Islam”, “Auswirkungen des Hisbollah-Sieges über das zionistische Regime”, “Schwachpunkte im zionistischen Regime” und “die amerikanische Lobby”. Der “Jerusalem-Tag” wird im Iran jedes Jahr am letzten Freitag des islamischen Fastenmonats Ramadan begangen.

“In den Workshops wird man den Schülern die Aktivitäten und das böswillige Ziel des zionistischen Regimes erklären, um das Wissen der Schüler in diesem Bereich zu erweitern”, fügte Saroschnedschad hinzu. “Die Workshops werden in zwei Teile à 45 Minuten aufgeteilt.” Die Dozenten würden zuerst mit den Schülern sprechen. Im zweiten Teil werde eine Gelegenheit für Fragen bestehen, damit die Schüler alles Wichtige erfahren könnten, was sie über die zionistischen Aktivitäten noch nicht wüssten.

Im den kommenden vier Wochen wird der Workshop für alle Jungen und Mädchen der Mittelstufe in Teheran angeboten.

Am “Jerusalem-Tag” gibt es Prozessionen und Solidaritätskundgebungen für die Palästinenser, für die auch Gelder gesammelt werden. Aber in diesem Jahr sollen diese Mittel vor allem für den Wiederaufbau im Südlibanon eingesetzt werden, wie die Tageszeitung “Jediot Aharonot” berichtet.

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