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Iraker auf Weg nach Israel gefasst

BEIRUT/JERUSALEM (inn) – Zwei irakische Staatsbürger haben am späten Dienstagabend versucht, vom Libanon aus nach Israel einzudringen. Sie waren nicht bewaffnet.

Wie die Tageszeitung „Jediot Aharonot“ berichtet, hatten Beobachtungsposten der israelischen Armee die beiden Männer entdeckt. Sie waren dabei, über den Grenzzaun zu klettern. Soldaten nahmen die Iraker fest. Nach ihrem Verhör wurden sie unter UN-Schutz in den Libanon zurückgebracht. Der Zwischenfall ereignete sich nahe des Kibbuz Hanina in Westgaliläa.

Bereits vor ein paar Wochen hatte ein Mann am frühen Morgen versucht, den Zaun zu überqueren. Er wurde von israelischen Sicherheitskräften festgenommen. Als sich herausstellte, dass es sich um einen Zivilisten handelte, konnte er in den Libanon zurückkehren.

Am 10. Mai war ein iranischer Staatsbürger in einer israelischen Ortschaft nahe der Grenze aufgetaucht. Er erzählte den Bewohnern, dass er vom Libanon nach Israel gekommen sei und ihre Hilfe brauche.

Vertreter der Sicherheitskräfte haben kürzlich die Vermutung aufgestellt, dass der Rhythmus dieser Versuche, nach Israel einzudringen, kein Zufall sei. Vielmehr wolle die radikal-islamische Hisbolla „unschuldige Zivilisten“ schicken, um die Arbeit der Armee zu testen und Schwachpunkte an der Grenze zu suchen.

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