Institut simuliert Erdbeben im Negev

BE´ER SCHEVA (inn) - Mit der kontrollierten Explosion von 80 Tonnen Sprengstoff hat das Geophysikalische Institut in Israel am Mittwochmorgen in der Negevwüste ein Erdbeben simuliert. Anhand des Tests wurden seismologische und akustische Sensoren in Israel und dem Mittelmeerraum überprüft.

Durch die Explosion wurde ein Beben simuliert, welches der Stärke drei auf der Richterskala entsprach. Erdbeben mit dieser Stärke gibt es laut dem Ministerium für Infrastruktur in der Region im Durchschnitt einmal pro Woche. Sie werden jedoch von Menschen nur selten wahrgenommen.

Seismologen zeichneten die durch die Explosion entstandenen Schallwellen auf. Die Daten sollen dabei helfen, das Kalibrieren von Sensoren zu verbessern und das israelische Erdbebenwarnsystem zu überprüfen. Auch in Deutschland, Frankreich, Griechenland und Zypern wurden die Wellen überwacht.

Ähnliche Tests führte Israel bereits in den Jahren 2004 und 2005 durch.

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