Humana zahlt Entschädigung an israelische Familien

HERFORD (inn) – Knapp neun Monate, nachdem Säuglinge in Israel wegen fehlerhafter Babynahrung starben oder verletzt wurden, erhalten die betroffenen Familien eine Entschädigungszahlung. Die Höhe der Summe gab der Hersteller Humana nicht bekannt – israelische Quellen sprachen jedoch von umgerechnet 13 bis 18 Millionen Euro.

Im November vergangenen Jahres waren zwei Babys in Israel gestorben, nachdem sie mit der Babynahrung der Firma Remedia gefüttert wurden. Mindestens 15 Kinder erlitten schwere körperliche Schäden. Das auf Soja basierende Essen hatte aufgrund einer Panne kein Vitamin B1 enthalten.

Wie die deutsche Mutterfirma Humana am Montag in Herford mitteilte, habe sich das Unternehmen mit den Familien auf eine Entschädigung einigen können. Der israelische Fernsehsender “Channel 2” sprach von der höchsten Entschädigungssumme, die je in Israel gezahlt wurde.

Die Familien betonten, es müsse sichergestellt sein, dass sie das Geld erhalten, das für das Leben der Kinder benötigt wird. Das Leid, das sie erfuhren, sei jedoch bedeutungsvoller als diese Zahlung.

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