Hollande: Siedlungsbau muss aufhören

RAMALLAH (inn) – Der französische Staatspräsident François Hollande hat ein Ende des israelischen Siedlungsbaus gefordert. Am Montag kam er in Ramallah mit dem Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmud Abbas, zusammen.
Gegen Siedlungen: der französische Staatspräsident Hollande (r.) mit dem palästinensischen Präsidenten Abbas

Foto: Facebook, Présidence de la République

Gegen Siedlungen: der französische Staatspräsident Hollande (r.) mit dem palästinensischen Präsidenten Abbas

Um ein israelisch-palästinensisches Abkommen zu erreichen, „fordert Frankreich eine vollkommene und endgültige Einstellung der Siedlungsaktivität“, wird Hollande in der französischen Tageszeitung „Le Monde“ zitiert. „Die Siedlungsaktivität verkompliziert die Verhandlungen und macht es schwierig, eine Zweistaatenlösung zu erreichen.“ Zudem sei eine realistische Lösung für die palästinensischen Flüchtlinge nötig, ergänzte er auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Abbas.
Abbas hatte am Sonntag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP klargestellt, dass die Palästinenser die Friedensgespräche mit Israel auf jeden Fall weiterführen würden – bis zum Ende der mit den USA vereinbarten neun Monate. Daran werde sich nichts ändern, „egal, was vor Ort geschieht“.
Hollande war am Sonntag am israelischen Ben-Gurion-Flughafen gelandet (Israelnetz berichtete). Dort betonte er auf Hebräisch die französisch-israelische Freundschaft. In Ramallah sagte er auf Arabisch: „Es lebe die Freundschaft zwischen Frankreich und Palästina.“ Am Mausoleum des vor neun Jahren verstorbenen Palästinenserführers Jasser Arafat legte der Staatspräsident einen Kranz nieder.

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