Hintergrund: Yasser Arafat direkt am Terror beteiligt

Der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde Yasser Arafat war in den vergangenen Monaten direkt an Terroraktivitäten gegen Israel beteiligt. Dokumente, die israelische Nachrichtendienste im Hauptquartier des Palästinenserchefs in Ramallah gefunden haben, machen diesen Schluß zwingend.

Hier ein Link zum israelischen Verteidigungsministerium, das die belastenden Dokumente auf Ihrer Webseite veröffentlicht hat.
http://www.idf.il/…

Unter den Personen, die sich in Arafats belagertem Büro neben dem Palästinenserchef selbst aufhalten, soll Informationen der israelischen Armee zufolge auch der palästinensische Brigadegeneral Fuad Hindi Hidschasi Shubaki sein. Shubaki ist ein enger Vertrauter Yasser Arafats und für die Finanzverwaltung des palästinensischen Geheimdienstes verantwortlich. In dieser Funktion verwaltet er auch die persönlichen Finanzen des Palästinenserchefs.

Bekannt ist, dass der General am Waffenschmuggel durch Tunnels von Ägypten und Jordanien aus in die Palästinensische Autonomie beteiligt war. Israel glaubt außerdem Beweise auf der Hand zu haben, dass Fuad Shubaki, der auch unter dem Pseudonym „Abu Hasm“ bekannt ist, der Drahtzieher des vielbeachteten Waffentransports mit dem Schiff „Karine A“ gewesen sein soll.

Eine israelische Eliteeinheit hatte das mit 50 Tonnen Kriegsmaterial beladene Schiff im Januar 2002 auf spektakuläre Weise im Roten Meer beschlagnahmt. Die „Karine A“ hatte im Iran hochwertige Rüstungsgüter, darunter Panzerabwehr- und Boden-Luft-Raketen, geladen und befand sich auf dem Weg ins Mittelmeer. Diese Waffenlieferung hätte eklatant gegen die Abkommen von Oslo verstoßen. Die palästinensische Führung bestreitet bis dato beharrlich irgendetwas damit zu tun gehabt zu haben.

Im Büro Fuad Shubakis im Mukata, dem Bürokomplex der palästinensischen Führung in Ramallah, fanden die israelischen Soldaten nun Dokumente, die höchstwahrscheinlich für die Vernichtung bestimmt waren.

In einem Finanzbericht der „al-Aqsa-Märtyrer-Truppen“ vom 16. September 2001 sind genaue Einzelposten aufgezählt. So wurden nicht nur Propagandamaterial und „Märtyrer“ der „al-Aqsa-Brigaden“ und deren Familien bezahlt, sondern auch die Munition für AK-47(Kalashnikov)-Schnellfeuergewehre und Bomben. Eine Bombe kostet dieser Aufstellung zufolge „mindestens 700 Israelische Shekel“.

„Wir brauchen die Munition [für die Schnellfeuergewehre] auf einer täglichen Basis“, vermerkt der Bericht sachlich. Und: „Wir brauchen fünf bis neun Bomben pro Woche für unsere Zellen in verschiedenen Gegenden.“ Die Kosten dafür werden auf 20.000 Israelische Shekel, umgerechnet ca. 5.000 Euro, angegeben. Das Dokument schließt mit den Worten: „Alles Lob und alle Ehre gebührt den Unterstützern des heroischen Widerstandes gegen die tyrannische Besatzung. Revolution bis zum Sieg!“

Die „al-Aqsa-Brigaden“ sind eine Miliz innerhalb der Fatah, Yasser Arafats eigener Fraktion in der Palästinensischen Befreiungsbewegung PLO. Dieses Dokument beweist, dass die „al-Aqsa-Brigaden“ eine anerkannte Organisation innerhalb der Palästinensischen Autonomiebehörde sind, die im Rahmen offizieller Korrespondenz mit der Kanzlei von Fuad al-Shubaki ihre Operationen planten und finanzierten.

Auf das Konto der „al-Aqsa-Brigaden“ gehen in den vergangenen drei Monaten mindestens 19 Selbstmordattentate in Hadera, Jerusalem, Tel Aviv, Netanya, Kfar Saba und anderen Orten im israelischen Kernland. Die „militärischen Operationen“ oder „Terroranschläge“ der Organisation wurden von Marwan Barghuti, dem Führer der Tanzim-Milizen in der Westbank, organisiert. Barghuti ist durch seine markanten Medienauftritte weltweit bekannt und gehört zu den Personen, die das israelische Militär bei seiner Aktion in Ramallah zur Zeit zu fassen sucht.

Außer einer Vielzahl an Dokumenten und großen Mengen Falschgeldes fanden die israelischen Sicherheitskräfte in den Büroräumen Shubakis ein riesiges Waffenlager. Dort waren unter anderem auch Panzerabwehrraketen gelagert, die die PA gemäß den Abkommen von Oslo eigentlich gar nicht hätte besitzen dürfen.

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