Heftige Angriffe auf Gilo – Schulen, Kindergärten bleiben geschlossen

JERUSALEM (inn) – Nach heftigen Angriffen von bewaffneten Palästinensern aus Beit Jala auf den Jerusalemer Stadtteil Gilo hat die israelische Polizei die Einwohner Gilos angewiesen, am Freitag vorübergehend ihre Häuser nicht zu verlassen.

Aus Sicherheitsgründen bleiben an diesem Freitag auch die Schulen und Kindergärten in Gilo geschlossen, berichtet der israelische Rundfunk.

In der Nacht zu Freitag hatten bewaffnete Palästinenser der Al-Aksa Märtyrer-Brigade, dem militanten Flügel der Fatah-Gruppe von PLO-Chef Yasser Arafat, mehrere Raketen von Beit Jala und Bethlehem aus auf Gilo gefeuert und den Stadtteil stundenlang mit Schußwaffen angegriffen. Bei den Angriffen wurden drei Israelis verwundet, darunter ein 20jähriger Jugendlicher und eine 50jährige Frau.

Der Bürgermeister von Jerusalem, Ehud Olmert, kündigte bereits an, weitere Schutzmauern um Gilo zu errichten, um die Einwohner von palästinensischen Angriffen aus Beit Jala und Bethlehem zu schützen.

In den vergangenen Wochen wurde auch zwischen dem nördlichen Jerusalemer Stadtteil Neve Ya´akov und den beiden von Palästinensern bewohnten Stadtteilen Dehiyat und A-Ram eine rund 90 Meter lange Schutzmauer errichtet. Angaben der Stadtverwaltung zufolge, investierte die Stadt mehr als 100.000 Shekel (rund 25.000 Euro) in die Schutzvorrichtung.

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