Handelskonflikt zwischen EU und Israel: Höhere Steuern auf Yesha-Produkte

BRÜSSEL/JERUSALEM (inn) – Zwischen Israel und der Europäische Union (EU) haben sich die Anzeichen für einen Handelskonflikt weiter verdichtet.

Wie der israelische Handelsattaché in Brüssel, Boaz Hirsch, mitteilte, wird die EU eine Warnung an Israel aussprechen, in der die Streichung von Steuerpräferenzen für Güter aus jüdischen Orten in Yesha angedroht werden soll. Die EU wolle für solche Produkte nicht länger Steuerbegünstigungen gewähren, so Hirsch.

Seit 1975 erhalten Waren aus Israel eine bevorzugte steuerliche Behandlung bei Exporten in Länder der EU. Dies gilt bislang auch für Produkte israelischer Firmen, die in Judäa, Samaria, im Gazastreifen, Golan sowie in Ost-Jerusalem hergestellt werden.

Für Exportwaren aus diesen Gebieten, die von der internationalen Gemeinschaft nicht als Gebiete Israels anerkannt sind, sollen nun die Steuerpräferenzen gestrichen werden.

Ranghohe Abgeordnete des EU-Parlaments in Brüssel lehnten am Dienstag jegliche Alternativen zu der angekündigten Neuerung ab.

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