Hamas wirft PA Folter mit Todesfolge vor

GAZA (inn) - Die Hamas hat die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) beschuldigt, einen ihrer Führer getötet zu haben. Die Sicherheitskräfte der PA hätten Scheich Kamal Abu T´eima in einem Gefängnis im Westjordanland so schwer gefoltert, dass er daran starb.

Unter anderem sollen sie den 44-Jährigen über 37 aufeinanderfolgende Tage an den Handgelenken aufgehängt haben.

Abu T´eima war am 15. September 2008 von palästinensischen Sicherheitskräften verhaftet worden. Am Montag wurde er wegen schlechter gesundheitlicher Verfassung aus dem Gefängnis entlassen und zur Behandlung in die jordanische Hauptstadt Amman geschickt. Dort verstarb er am gestrigen Dienstag in einem Krankenhaus.

Laut der palästinensischen Nachrichtenagentur “Ma´an” machte die Hamas Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sowie den Sicherheitsdienst der PA für den Tod ihres Vertreters verantwortlich.

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