Die Hamas „wird nicht lange schweigen, angesichts der weitergehenden Verhaftungskampagne und der Jagd nach Partei-Führern durch die Sicherheitskräfte im Westjordanland“, heißt es in der Erklärung laut der palästinensischen Nachrichtenagentur „Ma´an“.
Der Hamas zufolge hat die Palästinenserführung im Westjordanland im Zusammenhang mit einem Attentat auf ein israelisches Fahrzeug rund 750 Hamas-Anhänger verhaftet. Bei dem Anschlag in der vergangenen Woche hatten Hamas-Terroristen vier Israelis bei Hebron erschossen.
Der bewaffnete Flügel der Hamas könne durch Festnahmen nicht aufgehalten werden. Er werde zu den Zeiten und an den Plätzen zuschlagen, die ihm passen, heißt es in der Erklärung weiter.
„Verrat am helllichten Tag“
Hamas-Sprecher Fawsi Barhum bezeichnete die Festnahmen als „nationalen Verrat am helllichten Tag“. „Die andauernde Entführung von Hamas-Führern im Westjordanland hat rote Linien überschritten und ist eine direkte Kollaboration mit dem Feind“, so Barhum. Dieses Verhalten werde jedoch das „Projekt Widerstand“ nicht gefährden, sondern die „Bemühungen verstärken, unsere schmerzvollen Angriffe auf den Feind fortzusetzen und zu intensiveren.“