Ein Sprecher der Hamas schrieb am Montag auf Facebook, dass die „Besatzer“ einen hohen Preis bezahlen müssten, solange das Problem mit den Hungerstreikern noch nicht gelöst sei. Die Widerstandskämpfer, insbesondere die Gruppierung Al-Kassam, der militärische Flügel der Hamas, müssten ihre Pflicht erfüllen, indem sie israelische Soldaten und Siedler niederstrecken.
Es gab auch schon einige Solidaritätsproteste von Seiten der Hamas im Westjordanland, die die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) jedoch gewaltsam unterbunden hat. Das Problem des Hungerstreiks hat auch die Spannungen zwischen der Hamas und der Fatah verschärft.
Vor fast zwei Monaten starteten 125 palästinensische Gefängnisinsassen in Israel einen Hungerstreik, um gegen die sogenannte „Verwaltungshaft“ zu protestieren. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon zeigte sich angesichts des Gesundheitszustandes besorgt. Über eine eventuelle Zwangsernährung der Gefangenen wird in Israel noch diskutiert.