Hamas: Ranadscha scheinbar Unfallopfer

DAMASKUS (inn) – Der ranghohe Hamas-Vertreter Kamal Ranadscha ist offenbar nicht vom israelischen Geheimdienst Mossad ermordet, sondern Opfer eines Unfalls geworden. Das zumindest gab die Hamas nun bekannt.

Ranadscha, auch bekannt als Nissar Abu Mudschhad, soll bei einem Hausbrand in Damaskus ums Leben gekommen sein. Das hat nach Angaben der Hamas eine erneute Untersuchung ergeben. Das Hamas-Mitglied sei an einer starken Rauchvergiftung gestorben. Als Brandursache gilt ein defekter Generator.
Ranadscha war vor rund zwei Wochen leblos in seinem Haus bei Damaskus gefunden worden, wie die Tageszeitung „Yediot Aharonot“ berichtet. Die Hamas hatte anfangs den Mossad für den Tod des Hamas-Vertreters verantwortlich gemacht (Israelnetz berichtete). Israel hatte die Anschuldigungen verurteilt.

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