Grüße von Napoleon III.

JAFFA (inn) - Bei einer Notgrabung im Süden von Tel Aviv im Stadtviertel Jaffa haben Archäologen eine Goldmünze von Napolon III. gefunden. Geprägt wurde sie 1856 in Paris. Vier Jahre zuvor hatte sich der Neffe von Napoleon Bonaparte nach einem Staatsstreich zum Herrscher des zweiten französischen Reiches erklärt.

Die Münze besteht zu 93 Prozent aus reinem Gold. Nach Angaben von Robert Kool von der israelischen Altertumsbehörde sind solche Funde bei Ausgrabungen sehr selten. Die jetzt entdeckte Goldmünze sei im Osmanischen Reich verbreitet gewesen, das im späten neunzehnten Jahrhundert unter einer schweren Finanzkrise gelitten habe. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs seien europäische Münzen besonders in entlegenen Provinzen des osmanischen Reiches populär gewesen.

Bei der Notgrabung war ein osmanisches Gebäude freigelegt worden und ebenso Funde, die bis in die biblische Periode zurückreichen.

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