Großbritannien: Alija-Messe mit Rekord-Zulauf

Von Israelnetz

Mehr als 1.200 Menschen haben am Sonntag die Alija-Messe in London besucht. Das sei im Vergleich zu den Besucherzahlen in den Vorjahren ein neuer Rekord, schrieb die israelische Nachrichtenseite „Times of Israel“ am Mittwoch. Die Messe richtete sich an britische Juden, die über eine Emigration nach Israel nachdenken. In den vergangenen Monaten erlebten Juden in Großbritannien eine Welle antisemitischer Gewalt. Unter anderem wurden im April zwei Juden mit einem Messer verletzt. Am Donnerstag besuchte König Charles III. die Opfer und drückte der jüdischen Gemeinschaft seine Unterstützung aus. (mw)

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34 Kommentare

  1. Mit König Charles ist Großbritannien besser bedient als mit Starmer. Starmer tut m.E. zu wenig, um dem Antisemitismus in seinem Land die Stirn zu bieten. Und er befürwortet die Belohnung der Hamas für einen eigenen Staat.
    Danke Majestät für Ihren Besuch und für Zuspruch der jüdischen Gemeinschaft.
    Alles Gute für alle, die sich für eine Alija entscheiden. Im Prinzip gehen sie „nach Hause“ ins verheißene Land.
    Die Angst wird bei Manchem mitgehen, aber es möge die Freude überwiegen.

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  2. Diese Entwicklung wird sich in allen Nationen einstellen – ein globaler Antisemitismus – wird das „normale“ in den Nationen werden. Menschlich ist dieses Problem nicht zu stemmen – wir brauchen göttlichen Rat und Unterstützung.
    Lieber Gruß Martin

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    1. @Untertan
      Wir brauchen göttlichen Rat, sicher. Gott liebt König Charles III., besten König von allen und wahren Freund der Juden.

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  3. Es scheint, als erblühe angesichts des wachsenden Antisemitismus weltweit auch der Zionismus zu neuer Größe.
    Dem Ewigen spielt diese Feindschaft in die Hände in seinem Bestreben, das von ihm zu seinem besonderen Augenmerk ausersehene Volk zu sammeln und nach Hause zurück zu holen. Vielleicht kommt Gegenrede dazu von den hier im Forum bekannten Kontraforisten, vielleicht auch nicht. Ist mir egal.
    SHALOM

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    1. Da bin ich ganz Ihrer Meinung, es spielt dem allmächtigen Gott nicht nur in die ✋️, er lässt es auch zu.
      Lieber Gruß Martin

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    2. Lieber Klaus,

      ich sehe das anders, auch wenn ich Ihre Freude durchaus nachvollziehen kann … Wenn die ganze Welt „judenfrei“ ist, weil alle nach Israel gehen, ist sie ein für mich sehr trauriger Ort. Juden und Jüdinnen sind eine so große kulturelle, religiöse, mentalitätsmäßige und ethnische Bereicherung, dass es ein Stück weit dunkler wird, wenn sie alle weg sind …

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      1. Chris, den wahren Wert von uns Juden wird man bei all unseren Fehlern und Schrullen erst dann ermessen, wenn wir als Volk aus der übrigen Welt verschwunden sind und uns in jenem winzigen Land, welches unsere Heimat war, ist und sein wird, einigeln.
        Dann mag meinetwegen die islamistische Finsternis die Welt überfluten.
        Sie hat es dann nicht besser verdient.
        Es tut mir dann nur leid um unsere wahren
        Freunde, die zu wenige sind, um wirksam dagegenhalten zu können.
        SHALOM

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        1. Ja, Klaus, ich habe immer wieder den Eindruck, dass wenn jüdische Menschen von Europa auswandern, dass es dann bei uns „dunkel“ wird.
          Eine Alija, von wo auch immer, kann ich nachvollziehen und verstehen, und ich vermute, dass dies irgendwann ein notwendiger Schritt für Juden ist. Traurig.
          Für uns, Deutschland/Europa ist es eine weitere Schande, wenn wir dies nicht verhindern können, dass Juden und weitere Ethnien in Deutschland nucht geschützt sind.
          Wir können ziemlich sicher sein, dass wir bzw. die Nicht-Moslems die nächsten sind, wie es in vielen Ländern, auch bei uns, der Fall ist. Erschreckend, mir graut davor.
          Wenn ich die Möglichkeit hätte, nach Israel zu auszuwandern, würde ich es wahrscheinlich auch tun.
          Es wäre für viele Menschen so wichtig, dass wir endlich die Kurve kriegen würden, bevor es ganz den Bach runter geht…

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        2. Als es im Mittelalter gelungen war, bis auf vereinzelte jüdische Ansiedelungen, nahezu ganz (West-)Europa „judenrein“ zu machen, generierte man andere Feindbilder, um die Bevölkerung zu einen: Die Hexenverfolgung der Inquisition ersetzte die Judenverfolgung und erreichte erschreckend grausame Ausmaße, da Letztere ja nicht mehr in ausreichender Zahl als Sündenböcke zur Verfügung standen.

          Religiöser Fanatismus diente schon seit jeher als geeignetes Vehikel, um ganze Bevölkerungsgruppen zu einen und in Marsch zu setzen, damit ideologische Strippenzieher ihre subversiven Ziele erreichen können.

          Das gilt wie damals auch heute noch. Selbst wenn „der Jude“ also zunehmend aus dem sichtbaren öffentlichen Raum der europäischen Gesellschaft verschwunden sein wird, der Adressat des Hasses und der Diffamierung lässt sich beliebig austauschen, um die subtilen, sich hinter dem Hass verbergenden Ziele der Ideologen weiter zu betreiben.

          Im Verlauf der Geschichte hat sich erwiesen, dass aufblühender Judenhass und -verfolgung meist erste Anzeichen drastischer gesellschaftlicher Umbrüche waren.

          Damals wie heute geht es in Wahrheit um die Aushebelung unserer bestehenden Werteordnung und die Festigung von Macht-Bestrebungen intoleranter, ideologischer Gruppierungen.

          Leider hat sich diese Erkenntnis des instrumentalisierten Machtstrebens und -missbrauchs auch bei uns in Deutschland, trotz der Lehren des DR, im Bewusstsein großer Teile unserer „aufgeklärten Öffentlichkeit“ nicht verfestigen können.

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      2. @Chris (Chrissen),
        Hallo Chris, es geht hier um die Endzeit. Das das kommen des Messias sich bald erfüllen wird. Denn vorher ruft der Herr sein Volk zusammen. Mich als Christin freut das sehr.
        Viele liebe Grüße Manu

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      3. Dem können wir uns nur anschließen. Unsere Jüdischen Freunde und der Gedanken Austausch würde uns allen sehr fehlen. Also Nein. Politik und die Gesellschaft muss wachgerüttelt werden und sich gegen den Rechten Sumpf stemmen.

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        1. @Hardy
          Wichtige Ergänzung: Bitte den linken – insbesondere den linksradikalen – Sumpf nicht vergessen!
          —–
          Wie stellen Sie sich übrigens das „Wachrütteln“ und „Dagegenstemmen“ vor? Und was gäbe es Ihrer Ansicht nach jenseits des erfolgreichen „Wachrüttelns“ und „Dagegenstemmens“ für wen zu tun?
          —–
          Der erste Satz Ihres Dreizeilers: „Dem können wir uns nur anschließen.“ – Wer aber soll das sein: WIR? Sind Sie das?

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      4. Das sehe ich auch so. Die Welt verliert mit dem zu erwartenden Weggang der Juden und das Böse nimmt zu. Einzig die Menschen die sich Gott zuwenden, können Licht und Hoffnung bringen (Matthäus 5,14). Zudem gehören Christen an die Seite Israels (Genesis 12,3).
        Gott segne Israel und die Menschen, die sich nach Gott ausstrecken.

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      5. Lieber Chris(Chrissen), es gibt keinen „guten Menschen“ egal welche Nationalität. Richtig schön wird es dann, wenn der auferstandene Sohn Gottes, in den Menschen (Juden und Heiden) die Herrschaft übernehmen darf. Wenn Jesus uns in seinen Charakter (den göttlichen) verwandeln darf.
        Lieber Gruß Martin

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    3. @ Klaus, so langsam ist mir das auch egal, was die Kontras hinschmieren. Shabbat Shalom. OT: Total vom Thema ab. Du/sie hast sicher mitbekommen, wir haben BRD verlassen, wobei wir eine Immobilie in meinem MZ behielten für Freunde besuchen. Unser Nachbar h i e r, ca. 200 m entfernt, ist ein ukrainischer Oligarch. !!!!! 🤭🤔

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    4. Lieber Klaus, ich habe gemischte Gefühle angesichts der Tatsache, dass immer mehr Juden Alija nach Israel machen. Einerseits freue ich mich, dass eine wachsende Zahl von Juden den Weg zurück in die ursprüngliche Heimat findet; andererseits betrachte ich die Auswanderung nach Israel jedoch als ein Zeichen großer Schwäche angesichts des Antisemitismus. Man darf nicht vergessen, dass das eigentliche Ziel der Judenhassern darin besteht, sie aus jenen Ländern zu vertreiben, in denen ihre Vorvätern seit Jahrhunderten leben. Und genau dies ist die Situation, die wir heute in Europa vorfinden.

      Das Judentum hat die europäische Geistesgeschichte, Philosophie, den Handel und die Kultur maßgeblich mitgeprägt.
      Besonders im Mittelalter war die jüdische Bevölkerung entscheidend für die Entwicklung von Städten, Handel und Kultur, insbesondere im Rheintal (Aschkenas), aber auch im Mittelmeerraum.

      Und offen gesagt fände ich es zutiefst tragisch, wenn diese Tradition auf dem europäischen Kontinent aussterben würde.

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      1. Sie haben vollkommen Recht. Jüdische Mitbürger haben die europäischen Städte in einem sehr positiven Umfang mitgeprägt. Unsere derzeitige Gesellschaft wird stellenweise in beachtlichem Umfang durch islamische Migranten geprägt. Als ich an einem Feiertag abends allein in der Kreisstadt unseres Dorfes war, sah ich nur arabische Männer auf der Straße.

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      2. Gideon Lahav, die sind es dann selber schuld, warum sind sie nicht beizeiten aufgestanden und dagegen vorgegangen, als die Richtung der Entwicklung absehbar war?Die wollen es nicht, es ist ihnen egal.
        Das habe ich vor ganz kurzer Zeit wieder erlebt, als ich einer Foristin hier im Netz die Hand zu gesitteter Diskussion geboten habe und sie hatte nichts besseres zu tun, als die ausgestreckte Hand wegzuschlagen, um mich, einen Juden, einen Zionisten, anschließend mit frisch erworbenem Wissen über den Zionismus belehren zu wollen .
        Was, in des Ewigen Namen, soll ich davon halten ? Sagen Sie mir das.
        SHALOM

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        1. @Klaus
          Ach Mensch Klaus,ich weiß wen du meinst. Aber lass mal,ich konnte schon ne Menge von dir mitnehmen. Du bist ok so wie du bist. Bleibe so.

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        2. Lieber Klaus, lieber Gideon Lahav,

          erst kürzlich habe ich Sie beide hier (zum Thema: Brüssel) emotional konstruktiv miteinander schreiben sehen. @Caja war ebenfalls sehr emotional beteiligt.
          An anderer Stelle, zu einem früheren Zeitpunkt, schrieb ich bereits einmal, dass ich selbst kein Jude bin. Ich ❤️‍🩹 bin gläubiger Christ und möchte Sie ❤️‍🩹 alle ermutigen weiterhin friedlich Flagge zu zeigen. Zwar „verstehe“ ich, wenn Juden nach Israel gehen wollen. Aber auch hier in Deutschland ist es wichtig, dass es Juden gibt, die den „ewig gestrigen“ und mitunter auch der diesbezüglich „bequem“ gewordenen Gesellschaft, friedlich die Stirn bieten/aufklären können und wollen.
          ER ❤️ wacht über ❤️‍🩹 uns.

          Herzliche Grüße 🇩🇪🙏🇮🇱

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          1. Boker Tov, Liebe.
            Ja, ich liebe diese Art des Austausches von Argumenten.
            Es zeigt sich darin, daß der Ewige uns die Intelligenz nicht ganz für lau mitgegeben hat (von Ausnahmen mal
            abgesehen). Enttäuschungen wie die Beschriebene gehören nun mal dazu, das wird mich nicht daran hindern, weiterhin zu versuchen, Brücken zu bauen. Wer das honoriert, gut, wer nicht, geschenkt. Es ist, wie ich schon erwähnte, einen Versuch wert.
            SHABBAT SHALOM

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        3. Zweiter Versuch, Klaus, ich weiß das solch ein Verhalten des Gegenübers ein klarer Akt der Respektlosigkeit ist und ein Versuch, Machtspiele zu spielen.
          Wenn ich sehe dass mein Gegenüber keine Brücken bauen will, sondern Recht behalten will, breche ich das Gespräch ab. Es wirkt im Netz oft wie eine Niederlage, ist psychologisch aber der größte Gewinn an Selbstbestimmung.
          Weil Jede weitere inhaltliche Antwort verlängert den Thread und gibt dem Gegenüber die gewünschte Plattform für weitere Belehrungen.

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          1. Boker Tov, Gideon Lahav.
            Schwamm drüber. Ich bleibe bei meiner Linie, konstruktiv und kontrovers zu diskutieren.
            Es war einen Versuch wert.
            SHABBAT SHALOM

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  4. Es ist Gottes Plan, das jüdische Volk wieder in sein verheißenes Land zu bringen, auf welche Weise auch immer; von Fischern und Jägern ist die Rede.

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  5. Wir stehen an der Schwelle zu etwas weit Grösserem, gerade mit der Alijah. Gott selbst treibt das voran. Die Nationen werden beeindruckt sein, wollten doch etliche Israel von der Landkarte löschen, und die Juden werden mithelfen, dass biblische Prophetie erfahrbar und lebendig wird. Israel wird im Friedensreich seine Erfüllung finden. Jetzt sind wir noch auf der Kampfstrasse , und wir lernen, die Probleme und Nöte dieser Zeit in ihrer Vorläufigkeit einzuordnen. Gott wartet auf uns mit weitem Herzen und offenen Armen, jeden Augenblick. Gott sagt :: BETET ! Nenn mich Vater, sprich mich an als einen Vater, so nah, so gütig, so stark, wie kein Menschenkind je einen irdischen Vater hatte. In meinem Herzen, liebes Kind wohnt eine tiefe , unzerstörbare Liebe zu dir, ein nie endendes Erbarmen. Wenn wir Gottes Führungen manchmal nicht verstehen und trotzdem vertrauen, das ist die tiefste Form der Anbetung.

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    1. Nach 2000 Jahren Beschuldigung und Verfolgung wird noch immer versucht, Israel unter seine Feinde aufzuteilen.

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    2. Hach@Marita,du hast das so schön in Worte gefasst.🤗😘 Und ganz ohne Schärfe.😉 Nein,ganz ehrlich. Sehr schön geschrieben. Das gefällt bestimmt auch Ella. Ihr seid doch beide im Geiste echte Geschwister und auf einer Linie.
      Gott möge dich auch weiterhin begleiten. Hab einen gesegneten Abend und fühle dich gedrückt!
      Liebe Grüße Manu 🐿🦋🌻🇮🇱✝️🙏

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    3. @Marita
      Ja, Manu hat Recht, vor allem dein letzter Satz hat mich sehr berührt. Vertrauen ist das Wichtigste in einer Vater-Kind-Beziehung. Vielleicht berührt mich das so, weil ich selbst meinen leiblichen Vater nicht kannte. Bin froh und dankbar zum himmlischen Vater eine liebevolle und persönliche Beziehung zu haben.
      So grüße ich dich herzlich, Ella

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      1. Liebe Ella ❤️‍🔥 ❤️ danke für Deine Worte. So ist Dir der Himmlische Vater der beste Vater geworden. ER hat Dich wunderbar ausgestattet , Du bist ein Segen für viele Menschen und hast eine Menge Begabungen. Eines Tages sind alle Wunden geheilt. Bis dahin gehen wir weiter in Treue unseren Weg ! Liebe Grüsse 🌹Marita

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  6. Boker Tov, Manu.
    Wer nicht will, der hat schon, oder aber der oder die haben es gar nicht verdient.
    Geschenkt, ich werd mich trotzdem nicht ändern, ich werd auch weiterhin meine Hand bieten,aber anhand der Reaktionen kann man sie dann ganz gut messen.
    Aber ich bin nicht auf billige Rache aus, und so
    möchte ich nichts mehr dazu äußern.
    SHABBAT SHALOM

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  7. Herzlichen Glückwunsch Noam!!! Wieder Platz2. Und das,obwohl die Regeln mit der Abstimmung geändert wurden. 🥂🍾🥃💐🤩😛🥳🥳🇮🇱🇮🇱🇮🇱
    Das 5 Länder nicht mitgemacht haben,hat auch sicherlich ordentlich dazu beigetragen. Weniger Konkurrenz!!!!

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    1. Manu, ich habs zwar nur am Radio mitbekommen, so nebenbei, aber es hat mich etwas überrascht, ich hätte es so nicht erwartet. Es waren erstens nur ganz vereinzelte Buhrufe zu hören, und zweitens hatte auch das Publikum offenbar wieder seine Murmeln besser beisammen, als die Unkenrufe erwarten ließen. Dazu meine Gratulation, aber auch an Noam Bettan für seine hervorragende Platzierung und natürlich an die Siegerin Dara aus Bulgarien.
      Übrigens ist mir das Fehlen der fünf Boykotteure ehrlich gesagt gar nicht aufgefallen, es ist mir schlicht am A…… vorbeigegangen .
      SHALOM

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