An der Stätte in Hirbet Madras wurde ein öffentliches Gebäude aus byzantinischer Zeit gefunden, welches laut der Forscher zuletzt als Kirche diente. Nach Einschätzung von Experten stammen die acht Marmorsäulen des Kirchenschiffs aus der Türkei, berichtet die Tageszeitung „Die Welt“. Zunächst hatten die Archäologen angenommen, dass es sich bei der 1.500 Jahre alten Kirche um eine Synagoge handelt.
Des Weiteren legten die Wissenschaftler ein gut erhaltenes Mosaik frei. Die Fundstelle identifizierten sie als Bestattungsort des Propheten Sacharja. Es wird angenommen, dass über seinem Grab die entdeckte Kirche gebaut wurde.
Hirbet Madras ist als Standort einer großen, bedeutenden jüdischen Gemeinde aus der Zeit des Zweiten Tempels bis zu seiner Zerstörung während des Bar-Kochba-Aufstandes 135 nach der Zeitrechnung bekannt.