Ein Meniskusriss muss operiert werden, wenn keine Aussicht auf Heilung durch Physiotherapie besteht (Symbolbild)

Ein Meniskusriss muss operiert werden, wenn keine Aussicht auf Heilung durch Physiotherapie besteht (Symbolbild)

Künstliches Meniskusimplantat in Israel erhältlich

Ein künstliches Meniskusimplantat lässt Menschen mit dauerhaften Kniebeschwerden nach einem Meniskusriss hoffen. Seit einer Woche ist „NUsurface“ in Israel auf dem Markt.

TEL AVIV (inn) – In Israel haben Ärzte zwei Patienten erfolgreich ein künstliches Meniskusimplantat eingesetzt. Die Operationen fanden vergangene Woche am „Medizinischen Zentrum Jitzchak-Schamir“ in Be'er Jakov bei Tel Aviv und in der Privatklinik „Medizinisches Zentrum Ramat Aviv“ in Tel Aviv statt.

Bislang wurden solche Implantate in Israel nur zu Versuchszwecken eingesetzt. Nun wurde das Verfahren offiziell freigegeben. In Europa sind die Meniskusimplantate „NUsurface“ bereits auf dem Markt.

Die eingesetzten Implantate des israelisch-amerikanischen Herstellers „Active Implants“ bestehen aus einem synthetischen Meniskus. Hergestellt wird dieser aus Polycarbonaturethan, einem Kunststoff für medizinische Zwecke.

Einsatz bei anhaltenden Schmerzen

Das „NUsurface“-Implantat sei ein idealer Meniskusersatz für Menschen, die nach einer Meniskusoperation anhaltende Schmerzen haben. Zudem eigne es sich für Patienten, die alle anderen Behandlungsmethoden ausgeschöpft haben, aber für einen totalen Knieersatz zu jung sind, erklärte Doktor Gabriel Agar, der die Operation am Jitzchak-Schamir-Zentrum durchgeführt hat.

Das Implantat wird durch einen kleinen Einschnitt in das Kniegelenk eingeführt. Dort passt es sich ohne Fixierung an Knochen oder Weichgewebe an und ahmt die Funktionen des natürlichen Meniskus nach. Die Patienten könnten oft am selben Tag wieder laufen, heißt es in dem Bericht der Onlinezeitung „Times of Israel“.

Von: dn

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