Der deutsche Botschafter Clemens von Goetze (links) verleiht dem Universitätsvorsitzenden Menahem Ben-Sasson das Bundesverdienstkreuz.

Der deutsche Botschafter Clemens von Goetze (links) verleiht dem Universitätsvorsitzenden Menahem Ben-Sasson das Bundesverdienstkreuz.

Israelischer Universitätspräsident erhält Bundesverdienstkreuz

Der Vorsitzende der Hebräischen Universität von Jerusalem Ben-Sasson hat das deutsche Bundesverdienstkreuz erhalten. Er wurde für sein besonderes Engagement für die israelisch-deutsche Zusammenarbeit geehrt.

JERUSALEM (inn) – Dem Präsidenten der Hebräischen Universität Menahem Ben-Sasson ist am Donnerstag das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland verliehen worden. Der deutsche Botschafter Clemens von Goetze händigte es ihm bei einer Zeremonie auf dem Campus in Jerusalem aus. Er erhielt es als Anerkennung seines „ herausragenden, umfangreichen und persönlichen Engagements für israelisch-deutsche Beziehungen auf dem Gebiet der Wissenschaft“, wie es von Goetze in seiner Rede ausdrückte. Ben-Sassons Engagement fördere die Zusammenarbeit der beiden Nationen, lobte er ferner.

Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes sei die höchste Ehre, die die Bundesrepublik jemandem zusprechen könne, heißt es in der Pressemitteilung der Hebräischen Universität. Der Verdienstorden solle die Errungenschaften und hervorragenden Leistungen im politischen, wirtschaftlichen, sozialen oder intellektuellen Bereich würdigen und werde sowohl an Deutsche als auch Ausländer vergeben.

„Das ist eine Ehre für die vielen Forscher, Studenten und Administratoren an der Hebräischen Universität, die seit zwei Generationen fortschrittliche Forschung, Studentenaustausch und tägliche Zusammenarbeit mit deutschen Institutionen betreiben.“ Mit diesen Worten bedankte sich Menahem Ben-Sasson für seine Auszeichnung. Die Erinnerung an den Holocaust verbinde Deutschland und Israel. Ihre gemeinsame Pflicht sei es, der Vergangenheit zu gedenken. Wissenschaft und Forschung sollten genutzt werden, um eine bessere Zukunft für die Menschheit zu schaffen und Beziehungen zu Deutschland auszubauen, formulierte er in seiner Rede.

Laut Pressemitteilung sei Deutschland heute der bedeutendste Forschungspartner der Hebräischen Universität in Europa. Seit 2011 arbeitet die Hebräische Universität mit der Freien Universität in Berlin zusammen. Sie fördern den Studentenaustausch und betätigen sich gemeinsam in Projekten der Natur- und Sozialwissenschaften, sowie Geisteswissenschaften.

Von: amu

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