Ein Bild aus besseren Tagen: Der Sacramento River bei der kalifornischen Hauptstadt Sacramento führt heute weniger Wasser
Ein Bild aus besseren Tagen: Der Sacramento River bei der kalifornischen Hauptstadt Sacramento führt heute weniger Wasser

Israel unterstützt Kaliforniens Kampf gegen Dürre

JERUSALEM / SACRAMENTO (inn) – Experten aus den USA sind diese Woche nach Israel gereist, um sich über den erfolgreichen Kampf des Landes gegen Wasserknappheit zu informieren. Hintergrund ist die extreme Dürre in Kalifornien.

Nachdem Israel selbst über Jahre unter Wassermangel gelitten hatte, gilt das Land heute als eine „Wasser-Supermacht“, berichtet die israelische Tageszeitung „Yediot Aharonot“. Immer wieder kämen Experten aus aller Welt, um in diesem Punkt von Israel zu lernen. Der jüdische Staat habe umgerechnet etwa 1,4 Milliarden Euro mit dem Export entsprechender Technologien umgesetzt, heißt es in dem Zeitungsbericht.

Experten aus den USA haben nun an einer Konferenz des Milken-Innovations-Zentrums des Jerusalemer Instituts für Israel-Studien teilgenommen, um Impulse zur Lösung der extremen Dürre in Kalifornien zu bekommen. Der Westküstenstaat erlebt derzeit eine der schlimmsten Dürrekatastrophen seiner Geschichte. „Israel hatte vor zehn Jahren ein ähnliches Problem, produziert heute aber 20 Prozent mehr Wasser, als der Markt benötigt“, erklärte Glenn Yago, einer der Gründer des Instituts. Israelische Haushalte verbrauchten deutlich weniger Wasser als kalifornische, unter anderem, weil einige Abwässer zum Gießen verwendet werden. So werde in Israel 85 Prozent des Wassers zur Agrarnutzung recycelt, während dies in Kalifornien nur fünf Prozent seien.

Israelische Spezialisten erwarten, dass sich der israelische Export von Technologien zur Wasseraufbereitung und -gewinnung verdoppeln oder sogar verdreifachen könnte. Eine Delegation aus Israel war laut dem Zeitungsbericht in Kalifornien, um sich dort mit Verantwortlichen aus Industrie und Politik zu beraten und auszutauschen. (mb)

Von: mb

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