Komplizierte mathematische Probleme sind die Leidenschaft der Olympiaden-Teilnehmer. (Bild: Österreichische Mathe-Olympiade 2003)
Komplizierte mathematische Probleme sind die Leidenschaft der Olympiaden-Teilnehmer. (Bild: Österreichische Mathe-Olympiade 2003)

Sechs Medaillen für Israel bei Mathe-Olympiade

SANTA MARTA (inn) – Das israelische Team hat bei der Mathematik-Olympiade in Kolumbien sechs Medaillen geholt: Einmal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze. Im internationalen Vergleich belegt Israel Rang 13. Der Mathematik-Wettkampf ist Teil der Internationalen Wissenschaftsolympiade. Am Samstag kehrten die jungen Mathe-Champions nach Israel zurück.

Die Goldmedaille ging an Omri Solan aus Herzlija, Silber erhielten Amotz Oppenheim aus Ramat Gan, Tom Kalvari aus Ramat Hascharon und Nitzan Tur aus Haifa. Bronze gewannen Joav Krauz aus Holon und Ofer Grossman, der derzeit in den USA lebt.

Kalvari hatte bereits an der Informatik-Olympiade im australischen Brisbane Anfang Juli erfolgreich teilgenommen. Dort erhielt der 17-Jährige die Silbermedaille (Israelnetz berichtete). „Wir sind sehr glücklich“, sagte Kalvaris Vater. Der zweimalige Sieg sei eine „doppelte Freude“ für die Familie. „Es ist das Ergebnis harter Arbeit und wir sind sehr stolz auf ihn“, fügte er hinzu.

Der Wettbewerb beinhaltete zwei viereinhalb-stündige Examen an je zwei Tagen. In jeder Prüfung mussten die 600 Schüler aus 103 Nationen drei theoretische Fragen beantworten, berichtet die Zeitung „Yediot Aharonot“. Im Vergleich zum vergangenen Jahr hat sich Israel verbessert: Damals belegte das Land unter allen Teilnehmern den 31. Platz, dieses Jahr war es Rang 13. Die fünf Siegerteams kommen aus China, Südkorea, den USA, Russland und Nordkorea.

Ofer Rimon, Leiter der Abteilung für Wissenschaft und Technik im israelischen Bildungsministerium, sagte: „Nach drei Jahren harter und fokussierter Arbeit fangen wir an, wirkliche Resultate zu sehen. Sie drücken sich darin aus, dass Israel eine dominante Komponente in der höchsten globalen Staffelung wird.“ Er ergänzte: „Wir müssen das volle Potenzial unserer Schüler ausschöpfen und wir müssen weiterhin in die erforderlichen Bemühungen und Quellen investieren.“.

Bildungsminister Schai Piron gratulierte den Gewinnern. Ihr Sieg sei ein Anlass für Nationalstolz. „Die Schüler, die Mitglieder der olympischen Wissenschaftsdelegation sind, sind ein Schlüssel für unsere Existenz hier. Ich betrachte ihren Sieg als eine Angelegenheit von großer nationaler Wichtigkeit“, sagte er.

Der Mathematik-Wettbewerb ist Teil der Internationalen Wissenschaftsolympiade, im deren Rahmen auch Wettkämpfe in den Bereichen Physik, Chemie und Informatik ausgetragen werden. Dieses Jahr haben zum erstem Mal alle 19 israelischen Delegierten eine Medaille gewonnen, schreibt „Yediot Aharonot“. Neben den sechs Auszeichnungen in Mathematik gab es fünf in Physik, vier in Chemie und vier in Informatik (Israelnetz berichtete).

Von: sz

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Frank Naumann, Israelnetz-Leser

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