Radfahren in Afrika mit der Ausrüstung eines israelischen Profiteams: Das Projekt „#RacingForChange“ macht es möglich

Radfahren in Afrika mit der Ausrüstung eines israelischen Profiteams: Das Projekt „#RacingForChange“ macht es möglich

Israelisches Radteam trainiert Sportlerinnen aus Ruanda

Für acht ruandische Amateurradfahrerinnen ist ein Traum wahr geworden: Sie konnten an einem mehrtägigen Trainingslager des israelischen Profiteams „Israel Start-Up Nation“ teilnehmen. Profitieren sollen aber auch Kinder aus Region.

KIGALI (inn) – Einmal wie Profis trainieren. Dieser Traum ist für acht ruandische Amateurradfahrerinnen in Erfüllung gegangen. Das israelische Profiteam „Israel Start-Up Nation“ hat die Sportlerinnen des „Bugesera Cycling Team“ acht Tage in ihrer ostafrikanischen Heimat besucht. Im Gepäck hatten sie neben Ausrüstung wie Trikots und Räder auch jede Menge Fachexpertise.

Zwischen den Trainingseinheiten gab es Vorträge zur richtigen Ernährung, dem Erstellen von Trainingsplänen und die Auswertung von Trainingsdaten. „Wir haben so viel gelernt und erfahren“, sagte die Teilnehmerin Laila Uwingabiri. Sie habe sich wie eine professionelle Radfahrerin gefühlt und soviel Neues erfahren, dass sie zwei Notizbücher gefüllt habe, berichtet sie auf der Webseite von „Israel Start-Up Nation“.

50 Räder für Kinder

Die Idee für dieses besondere Trainingslager hatte der in Ruanda tätige israelische Geschäftsmann Shaul Hatzir gemeinsam mit dem israelischen Radteam. Mit dem Projekt „#RacingForChange“ („Radfahren für Veränderung“) hatte er bereits in der Vergangenheit ein ähnliches Trainingslager organisiert. Neben dem Frauenteam erhält auch die Bevölkerung des Bezirks Bugesera im Osten des Landes Unterstützung. „Israel Start-Up Nation“ spendete insgesamt 50 Fahrräder.

Die Koordinatorin des Frauenradteams, Liliane Kayirebwa, sagte, dass mit dieser Spende das Team weiter vergrößert werde. Die Kinder könnten nun einfach zum Vereinsgelände kommen und sich ein Rad, inklusive Ausrüstung, ausleihen. Bei dem ersten offenen Training hätten rund 50 Kinder aus der Region das Angebot angenommen.

Von: mas