Judo-Verband sagt wegen anti-israelischer Diskriminierung Turniere ab

Der Internationale Judo-Verband IJF hat wegen anti-israelischer Diskriminierung zwei seiner Turniere abgesagt. Es handelt sich um den Grand Slam in Abu Dhabi und den Grand Prix in Tunis. Das gab der Verband am Freitag auf seiner Webseite bekannt. Vergangenes Jahr war es bei dem Turnier in Abu Dhabi zum Eklat gekommen, als weder das israelische Wappen gezeigt noch die Hymne gespielt wurde. Dieses Mal habe sich der Verband von den Ausrichterländern daher eine schriftliche Garantie erbeten, dass alle Athleten unter gleichen Bedingungen am Turnier teilnehmen dürften. Eine Antwort sei bis zur gesetzten Frist ausgeblieben.

Von: rmj