Die WM in Brasilien – hier das Spiel Frankreich gegen Honduras – verbindet Fernsehzuschauer im Nahen Osten.
Die WM in Brasilien – hier das Spiel Frankreich gegen Honduras – verbindet Fernsehzuschauer im Nahen Osten.

Rekord-Einschaltquoten bei WM

JERUSALEM (inn) – Fußballfieber verbindet: Das öffentlich-rechtliche israelische Fernsehen registriert höchste Einschaltquoten, aber nicht in Israel mit seinen acht Millionen Einwohnern. Vielmehr schalten Menschen in den umliegenden Ländern die Programme ein, von Ägypten über Jordanien, den Libanon, Syrien und sogar bis in den Irak.

Üblicherweise wird in jenen Ländern „Al-Dschasira“ geschaut, der Satellitensender aus Katar. Doch für die Weltmeisterschaft in Brasilien hat sich „Al-Dschasira“ mit anderen Anstalten zusammengetan. Wer jeden Abend die Fußballspiele sehen will, müsse sich einen „BeIN“-Decoder kaufen und eine Abo-Gebühr von 110 US-Dollar für die ganze WM bezahlen, was sich „kein normaler Bürger leisten kann“, wie ein Verkäufer von Satelliten-Schüsseln in Beirut dem Fernsehen sagte.

Das israelische Fernsehen strahlt sein Programm über den israelischen Satelliten Amos aus und kann in den umliegenden arabischen Ländern empfangen werden. Als Alternative werden auch die kostenlosen Ausstrahlungen der Weltmeisterschaft durch ARD und ZDF empfangen. Für die Zuschauer gebe es da kein Verständnisproblem. „Fußball ist eine Sprache, die jeder versteht“, hieß es in dem Bericht.

Von: Ulrich W. Sahm

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