Im Zor‘a-Wald bei Jerusalem haben sich die 28 ESC-Teilnehmer eingefunden, um beim Aufforsten mitzuhelfen

Im Zor‘a-Wald bei Jerusalem haben sich die 28 ESC-Teilnehmer eingefunden, um beim Aufforsten mitzuhelfen

Popsänger pflanzen wieder Bäume in Israel

Es entwickelt sich zu einer Tradition: Popmusiker, die am „Eurovision Song Contest“ teilnehmen, reisen im Vorfeld der Wettbewerbe gemeinsam nach Israel. Sie lernen Land und Leute kennen und pflanzen Bäume zur Aufforstung bei Jerusalem.

JERUSALEM / KIEW – Israel hat die Teilnehmer des internationalen Gesangswettbewerbs „Eurovision Song Contest“ (ESC) zum zweiten Mal ins Land eingeladen. 28 Sänger und Sängerinnen aus Europa sind für vier Tage zu Gast. Unter dem Motto „Israel Calling 2017“ besuchen die Künstler klassische Tourismusziele wie die Klagemauer in Jerusalem. Jeder von ihnen pflanzte aber auch in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Nationalfonds (JNF) einen Baum in einem Wald westlich von Jerusalem.

Die deutsche ESC-Teilnehmerin Levina schrieb stolz über das soziale Netzwerk „Facebook“: „Heute habe ich einen Baum in Israel gepflanzt. Es war für mich eine Ehre, bei diesem Ereignis dabei zu sein.“ In der Aufforstungsstation des Zor‘a-Waldes bei Beit Schemesch waren die ESC-Teilnehmer bereits im vergangenen Jahr. Der Zor‘a-Wald ist ein 11.000 Hektar großes Gebiet, in dem der Bibel nach schon Simson gelebt hat (Richter 13,25).

Ein weiterer Höhepunkt der Reise war für die Teilnehmer am Mittwoch eine gemeinsame Show im Tel Aviver Theater-Klub, wo jeder seinen eigenen ESC-Song darbot. Den Abend eröffnete die israelische ESC-Gewinnerin Dana International, die im Jahr 1998 mit dem Song „Diva“ in Birmingham triumphiert hatte.

Tourismusminister wünscht sich Kontinuität

Auf der Pressekonferenz am Mittwoch beeindruckte die belgische Sängerin Blanche mit ihren Hebräisch-Kenntnissen. Der musikalische Vertreter für Israel, Imri Ziv, zeigte sich beeindruckt von der bloßen Anzahl an Teilnehmern, die es sich nicht nehmen ließen, der Einladung zu folgen und seine Heimat kennenzulernen.

Tourismusminister Jariv Levin hofft laut der Online-Zeitung „Times of Israel“, dass die Reise der ESC-Kandidaten zu einer Tradition wird und den weltweiten Tourismus nach Israel unterstützt. Das Außenministerium, das Ministerium für Tourismus sowie der Jüdische Nationalfonds und die Organisation „Stand with Us“ unterstützen das Projekt finanziell.

Am 13. Mai findet das Finale des „Eurovision Song Contest“ in Kiew statt. In der ukrainischen Hauptstadt werden 35 Länder um die europäische Gesangskrone konkurrieren – das ist eine neue Rekordteilnehmerzahl.

Von: mm

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