Kirchen kritisieren vorübergehende Erlaubnis für „stilles Gebet“

Jerusalemer Patriarchen und Kirchenleiter haben am Montag die Entscheidung einer Richterin kritisiert, ein „stilles Gebet“ für Juden auf dem Tempelberg zuzulassen. An sich dürfen auf dem Gelände nur Muslime beten. Die Entscheidung beeinträchtige das exklusive Recht der Muslime auf ihre heilige Stätte, erklärten die Patriarchen. Die Kirchen stünden an der Seite ihrer muslimischen Brüder „in dieser Ungerechtigkeit“, die sie getroffen habe. Bereits am Freitag hatte das Bezirksgericht die Entscheidung allerdings wieder aufgehoben. Damit reagierte es auf einen Einspruch der Jerusalemer Polizei.

Von: eh