Fledermaus, Damhirsch und Schildkröte: Verletzten Wildtieren hilft SodaStream durch den Verkauf seiner wiederverwendbaren Trinkflaschen

Fledermaus, Damhirsch und Schildkröte: Verletzten Wildtieren hilft SodaStream durch den Verkauf seiner wiederverwendbaren Trinkflaschen

Wenn Trinkflaschen Tiere retten

Die Natur- und Parkbehörde will Wildtiere besser schützen. Dazu hilft ein Projekt der Firma SodaStream.

JERUSALEM (inn) – Einwegplastik hinterlässt oft schwere Schäden an der Natur und an Tieren. Das israelische Unternehmen SodaStream hat deswegen gemeinsam mit der Natur- und Parkbehörde während des Laubhüttenfestes Sukkot wiederverwendbare Flaschen auf den Markt gebracht. Deren Erlös kommt verwundeten Wildtieren zugute.

Mehr als 7.000 Tiere seien im vergangenen Jahr in Israel im Zusammenhang mit Plastikmüll so schwer verletzt worden, dass sie medizinisch behandelt werden mussten, hatte die Behörde mitgeteilt. Um so schnell und professionell wie möglich helfen zu können, verwaltet sie das Freiwilligenprogramm „Hai-Bulance“, in dem sich Ehrenamtliche um verletzte Wildtiere kümmern. Das hebräische Wort „hai“ bedeutet „Tier“ oder „Lebewesen“.

Eine Hauptaufgabe der Tierambulanz besteht darin, verletzte Tiere aus dem gesamten Land in das einzige Wildtier-Hospital in Ramat Gan bei Tel Aviv zu bringen. Dort können sie professionell behandelt werden. Über eine Hotline ist das Team von Hai-Bulance rund um die Uhr erreichbar.

Auch Kinder werden für Naturschutz sensibilisiert

Der Hersteller von Trinkwassersprudlern SodaStream unterstützt die Arbeit durch den Verkauf von wiederverwendbaren Trinkflaschen. Das Design spricht auch Kinder an, die durch die aufgedruckte kleine Fledermaus, die Schildkröte oder den Damhirsch für die Nöte der Tiere sensibilisiert werden sollen. Während des Laubhüttenfestes wurden die Flaschen in Naturreservaten und Nationalparks zum Preis von umgerechnet rund 2,70 Euro verkauft.

Die Naturbehörde und SodaStream äußerten sich erfreut über die Zusammenarbeit. Sie betonten, dass es wichtig sei, etwas gegen die Umweltverschmutzung durch Plastikmüll und die verheerenden Folgen für die Wildtiere zu unternehmen. Laut Roni King, dem Cheftierarzt der Behörde, ist Plastikmüll eine der Hauptursachen von Verletzungen bei Wildtieren. Auch das Ökosystem leide unter der Verschmutzung, da Plastik hunderte von Jahren brauche, um abgebaut zu werden.

Von: efr